Ruhrfestspiele 2014: Rether später

Viertel vor Rether ...; Foto: Claus-Dieter Stille

Viertel vor Rether …; Foto: Claus-Dieter Stille

Den Letzten beißen die Hunde, heißt es im Volksmund. Nun, im Falle von Spitzenkabarettist Hagen Rether, seinem abermals „Liebe“ benamten Programm – am vergangenen Freitag bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen unter der Rubrik „Late Night Kabarett“ eingeladen – griff dieser Volksmundsatz. Late Night bedeutet bei den Ruhrfestspielen: Beginn 22:00 Uhr. Und das ist spät, wie schon der englische Titel der Rubrik androht. Das ist hart. Sehr hart. Erst recht, wenn man wie ich am nächsten Morgen sehr früh zur Arbeit muss! Aber sich Hagen Rether entgehen lassen? Das geht gar nicht!

Verspätung

So stapfte ich denn nach kleiner Stärkung und ein paar Runden ums Festspielhaus erwartungsvoll die Treppe zum Großen Theatersaal hinauf. Ebenso andere erwartungsvoll gestimmte Kabarettfreundinnen und Freunde. Doch die Türen fanden wir zehn vor zehnd noch immer verschlossen. Davor die stets sehr freundlichen Einlaßkräfte des Hauses. Nun aber in Funktion von achselzuckend abweisenden Türwächtern. Leider, so wurde uns beschieden, müsse Hagen Rether später anfangen. Später? Later! So um eine Stunde könnte es wohl dann losgehen. Herzstillstand! Krampfend sah ich meine Felle, bzw. die bis zum frühen Dienstbeginn am nächsten Tag ohnehin schon knapp bemessene Schlafenszeit davonschwimmen. Murren und Brummen beim verdutzten Publikum. Was war geschehen?

„Purpurstaub“ mit Überlänge

Hagen Rether und uns Rether-Fans wurden betreffs des letzten Programmpunktes nicht von den vom Volksmund so bezeichneten Hunden gebissen, sondern von Regisseur Sebastian Hartmann. Der hatte das Stück „Purpurstaub“ von Sean O’Casey inszeniert und offenbar betreffs der Spielzeit auch dieser Inszenierung wieder einmal kein Ende gefunden. Mir trat der Schweiß auf die Stirn. Ich erinnerte mich an Hartmanns Inszenierung an gleicher Stelle vor einiger Zeit: „Krieg und Frieden“. Das war außergewöhnlich, verrückt, fesselnd aber auch fast fünf Stunden lang gewesen.

Getränke für Umme gingen auf’s Haus

Die Festspielleitung schenkte zur Besänftigung der wartenden Massen O-Saft, Sekt und Grappa für Umme – aufs Haus-  aus. Und es klappte: bis auf Wenige blieben alle Rether-Fans. Die sind hart im Nehmen.

Fleischgeruch und ein Angebot zur Güte

Nachdem ein ZDF-Fernsehteam aus einer Tür getreten war, das „Purpurstaub“-Publikum von viereinhalb Stunden (ohne Pause!) dauernden Inzenierung (die Zuschauer hatten selbst bestimmen können, wann sie Pause machten, herausgehen und wann wieder hineingehen wollten- wie demokratisch!) geschieden und Saal geleert hatte, vergingen noch viele Minuten: Die Bühne musste noch umgebaut werden. Mein Herz!

Als dann unter erlösendem Applaus der arme Hagen Rether endlich auf die Bühne treten konnte, war es bereits nach 23.00 Uhr. Aber alles wurde gut. Rether machte wie wir alle gute Miene zum anstrengendem Spiel. „Und das“, waren Rethers erste Worte, „wo ich bekannt bin für meine kurzen Programme!“ Lachen im Saal. Unter drei Stunden (mit Pause) macht der Rether es nicht. Man war hin- und hergerissen. Zwischen beginnender Müdigkeit und Rether unbedingt und zwar bis zum Schluss erleben zu wollen. Schließlich machte der ein Vorschlag zur Güte, der Zustimmung fand: „Es ist ja auch schwer, sich um diese Zeit zu konzentrieren. Wir machen so bis gegen halb zwei und lassen die Pause weg.“ Und so geschah es. Leichte Schwaden ziehen sichtbar vom hinterm Vorhang kommend gen Scheinwerfer auf der Zuschauerbrücke. Rether: „Grillen die hier? Fleisch! Sauerei, die wissen das ich Vegetarier bin. Wollen die mich ärgern?“

Das verzwickt und zugenähte Geflecht aus politischen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten

Niemand bereute es. Das behaupte ich hier mal. Rether war wieder einmal scharfzüngig, auf dem Laufenden und angriffslustig und Nach-Denken anregend gut. Die Welt und das uns nicht minder betreffende Innere hierzulande wurde von unterschiedlicher Seite seziert. Und die nicht zufriedenstellende Umstände benannt und gegeißelt. Dabei bedenkend, das unsere Welt ständig immer komplizierter wird. Und das verzwickt und zugenähte Geflecht aus politischen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten zunehmend undurchsichtiger wird (bzw. gemacht wird).

Medialer Radau als Ablenkung

All das lotet Rether aus und macht sich laut Gedanken darüber, die sich auch das Publikum machen dürfte. Freilich bennent er die Strippenzieher hintern den Konzern- und Regierungskulissen und macht klar, wer die Marionetten, Strohmänner und wer die Sündenböcke sind, die das Verzapfte dann mehr oder weniger bitter ausbaden müssen. Rether gibt sich Mühe, den nicht selten mit Vorsatz verborgenen Nutzen von Klischees und Drohkulissen aufzudecken. Und er entdeckt dem Publikum, das zu Sensationen Gemachtes nichts als Radau mit Bedacht ist. Mediale Ablenkungsmanöver, die verdecken sollen, wie das Volk letztlich verarscht und abgezogen wird. All spricht Rether an und hinterfragt es. Eröffnet, wie Politik- und Talksendungen mehr verwirren, als das uns aufklären.

„Warum machen wir das?“

„Warum lassen wir uns das gefallen?“, fragt Hagen Rether. Oder: „Warum machen wir das?“ Ist es wirklich nötig – um das fragen, muss man gewiss kein Vergetarier sein – das in einem Fleischbetrieb in Rheda-Wiedenbrück täglich (täglich!) ca. 14 000 Schweine geschlachtet werden? Und damit kam Hagen Rether zur Verantwortung des Einzelnen.  Auf den Punkt gewissermaßen! Klar ist es richtig die zu nennen, die uns das alles einbrocken. Meist aus purer Profitgier.

Doch der springende Punkt ist doch: Nicht nur „die da oben“ drehen dieses Rad. Das große. Vielleicht. Aber sind nicht wir alle viele kleine Räder, die machen, dass das große Rad seine Runde nahezu ungehindert drehen kann? Darüber lohnt es sich doch einmal nachzudenken. Was wir als Konsumenten eigentlich für eine Macht haben! Warum nutzen wir sie dann nicht? Gewohnheit. Ja. Aber kann das denn eine Entschuldigung sein? Wo wir doch um mit Nietzsche zu sprechen doch wohl längst am Abgrund stehen. Schaut man lange genug in einen Abgrund hinein, schaut der irgendwann in uns zurück. Mit Sicherheit schaut der schon eine Weile, meine ich.

Hoffnung, das Aufklärung nützt und Umkehr möglich ist, bleibt

Doch Hagen Rether hat es noch nicht aufgegeben, daran zu glauben, dass Aufklärung etwas bringen kann. Und Möglichkeiten zur Umkehr bestehen. Wir müssten es nur tun! Das ist die Quintessenz des Abends. Beziehungsweise der frühen Nacht. Die für mich in den frühen Morgen und von Recklinghausen wieder nach Dortmund führte.

Dass ich am Sonntagfrüh sehr müde in die Arbeit ging und von dieser am Nachmittag noch müder wieder nach Hause schlich – auf dem Zahnfleisch sozusagen – muss ich doch wohl nicht extra betonen?

Den Letzten beißen eben die Hunde. Aber von Hagen Rether gebissen zu werden, hat schon was …

Hagen Rether Homepage

Informationen zu den Ruhrfestspielen 2014

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„Die Echse“, gespielt von Michael Hatzius bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen

BildFoto: Claus-Dieter Stille

Kleinkunst-Freunden ist er längst ein Begriff. Die Meisten dürften ihn aus dem Fernsehen kennen. Die Rede ist von Michael Hatzius. Und natürlich – wie könnte es anders sein: auch von dessen vorwitzig-frecher Echse. Kleinkunst, welch Untertreibung! Kreiert wurde die Echse von Michael Hatzius. Der 1982 in Berlin Geborene hat seine Kunst gelernt! Er ist Absolvent der renommierten  Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin.

Michael Hatzius ist ein Puppenspieler, ist ein Puppenspieler

Manche, die Hatzius mit seiner Echse im Fernsehen oder auf You Tube begegnet sind, halten ihn für einen Bauchredner. Wohl aber für keinen besonders guten. „Man sieht ja, wie der seinen Mund bewegt“, bekommt man dann nicht selten zu hören. Diese Leute irren sich. Michael Hatzius ist nämlich ein Puppenspieler. Ist ein Puppenspieler! Seine Mundbewegungen läßt er bewußt die Leute sehen. Aber die sind rasch vergessen. Wenn Hatzius die Echse erst zum Leben erweckt hat, ist sie die Hauptperson. Diejenige die quasi das Zepter in der Hand hält. Und zwar ein im wahrsten Wortsinne ausgezeichnerter Puppenspieler. Hatzius ist Gewinner zahlreicher Preise, u.a. des Deutschen Kleinkunstpreises. Als Puppenspieler haucht Michael Hatzius nicht nur der Echse gekonnt Leben ein.

Das volle Programm

Am vergangenen Sonnabend gastierte Michael Hatzius mit „Die Echse & Freunde – das volle Programm“ bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen im Theaterzelt.

Bekommt man im Fernsehen ja meist nur einen Kurzauftritt von Hatzius und der Echse zu sehen, bot sich in Recklinghausen nun die Möglichkeit das „volle Programm“ zu erleben. Und das war ein Erlebnis der Sonderklasse!

Zunächst einmal gab ein stotternder wegen Zahnfehlstand zischelnder Brandschutzbeauftragter, schon mal hervorragend gespielt von Hatzius, „nützliche“ Anweisungen. Etwa der Natur, dass eigens im Zelt Ecken mit Benzin imprägniert worden seien, um ein eventuell auftretendes Feuer anzuziehen und es so geschickt vom Publikum abzulenken.

Herrlich politisch unkorrekt

Michael Hatzius betritt die Szene. Bat aufzuzeigen, wer ihn und die Echse kenne. Es war eine Minderheit. Aber der große Rest des Publikum sollte die Beiden kennen- und lieben lernen.Er zeigt ein paar Untensilien, die er aus Kisten holt. Etwa süße Küken, die den Hunger der Echse stillen sollen. Dazu ein Maus, die erkältet ist und niesen muss. Hatzius impft sie. Und einer gleichfalls verschnupften Zuschauerin spritzt er auch gleich einmal die „ätzende“ Medizin ins Parkett. Hatzius prüft den medinzinischen Erfolg bei der Maus mittels „Schwanztest“. Er stößt des Mäuseschwanz an und ist zufrieden: „Schwingt schön frei!“ Herrlich politisch unkorrekt, das alles!

Dann erst der Auftritt der Echse. Stöhnend ließ die sich auf dem bereitstehenden plumpsend Sessel nieder. Verständlich, hat die Echse doch schon ein paar Jährchen auf dem Buckel. Die Echse rekapitulierte ihr Leben nach dem Urknall. Man bekamm die Version der Echse von Evolution zu hören. Sie offenbarte wie schwierig das Leben gewesen einst war. Betonte aber dennoch (schöne Anspielung auf die verflossene DDR): “Unter Wasser war nicht alles schlecht.” Und als man schließlich an Land kam, schuf man Bedeutendes. Die obligatorische Zigarre in der Hand betont die Echse nicht ohne Stolz und im Brustton der Überzeugung- nur vielleicht Helmut Schmidt noch, fällt mir dazu schmunzelnd ein, wäre man wohl bereit Ähnliches abzunehmen – das sie vor mehr als zweitausend Jahren zusammen mit Ari(s) Toteles das erste Theater der Welt aufgemacht habe.

Die Echse ist freilich auch ein Sexualprotz. Nicht nur, dass der Echserich  die Anekdote mit Cleopatra  in der Badewanne – wo sie entgegen den in Geschichtsbüchern Kolportiertem – zum Besten gibt, wonach die Schöne in Wirklichkeit nach dem sexuellen Abenteuer mit ihm ihre Leben aushauchte. „Wenn ich mit dir fertig bin“, rief die Echse einmal ins Publikum, dann sind meine Hoden leer!“ So politisch unkorrekt das sich anhören mag: es wird nie wirklich peinlich. Es ist ja auch die Echse, die das sagt, nicht Michael Hatzius.

Hatzius immer auf dem Sprung

Michael Hatzius bringt anscheinend so schnell nichts aus dem Konzept. Er ist immer auf dem Sprung. Das macht den professionellen Theaterkünstler aus. „Knister, knister, knister“, unterbricht er, als eine Zuschauerin irgendwo vor der Bühne offenbar ein Bonbon auswickelte: „Knister nur zu Ende. Nimm zwei?“ Gelächter. Dann geht’s weiter, als sei nichts gewesen, als gehöre es zum Programm. Was alteingesessene Theaterzeltbesucher der Ruhrfestspiele seit Jahren kennen, trifft freilich auch Hatzius: Der in einem kleinen Tiergehege unweit des Zeltes residierende Pfau stösst auch 2014 seine schrillen Laute in die Abendluft: „Hi, hi, hi“. Dieter Hildebrandt, Hagen Rether und Wiglaf Droste gingen diese Schreie einst auch durch Mark und Bein. Und sie reagierten auf jeweils eigne Art und Weise und mehr oder weniger souverän auf den frechen Störenfried.  Dazu mehr hier und hier. Hatzius baute den Burschen sozusagen einfach ein ins Programm, gab ihm anscheinend nebenbei Saures. Bei ihm hatte der keine Chance sich zu profilieren.

Das mit dem zerschmetterten Schädel wäre nicht notwendig gewesen

Die süssen Küken wurden von der Echse ohne Rücksicht auf Verluste verspeist. Die Maus von ihr mit Kopf gegen die Tischkante geknallt, um dann festzustellen, das diese (wegen der ihr zuvor verpassten Spritze) vollkommen ungenießbar ist. Die Echse: „Tut mir leid Maus, das mit dem zerschmetterten Schädel wäre ja nicht notwendig gewesen.“ Politisch unkorrekt? Ja, aber richtig! Gut. Da blieb keine Auge trocken.

Auszubildende halten im ersten Jahr immer auf

Dem eingangs von Hatzius eingeführten (natürlich unbezahlten) Praktikant wird versprochen, am Schluss noch eine Chance zu erhalten. Und die kommt: Er durfte schlussendlich ein Klappe aufhalten, auf den Hatzius ein makabres Spiel mit zwei Gummispinnen trieb. „Sie kennen das vielleicht: Auszubildende halten im ersten Jahr immer auf.“

Echsenfilme

Zwischendurch gab es herrliche Einspielfilmchen mit der Echse in der Hauptrolle. Es war köstlich zu sehen, wie sie auf „Verwandte“ im Zoo trifft, oder ihre Spässchen mit Besuchern oder Passanten in der Stadt treibt.

Leise Hiebe

Dann wieder bekommt das Publikum leise Hiebe. Die Publikum ist stellenweise etwas behäbig. Die Echse als Orakel hat wenig Arbeit. Kaum jemand aus dem Zelt wollte ihr Fragen stellen. Nur ein paar zum Fußball wurden eingeworfen. Und das Wetter. An diesem Tage ist es ziemlich nass. Auch dafür hatte Hatzius kalauernd eine Erklärung: „Ist doch klar: Reglinghausen! Sonst würde die Stadt ja auch Sonnlinghausen heißen.“

Humorvoll und keineswegs kopfschüttelnd wurde auch dieser Kalauer, der sich im Sitzen an den Rücken greifenden Echse aufgenommen: „Ich habe Echsenschuss!“ Man muss eben das richtige Maß kennen. Hatzius kennt es.

„Eigentlich lehne ich Puppentheater ab“

Nach der Pause wurde der zweite Teil von einem zurückhaltenden Huhn, das Michael Hatzius herrlich gackern und „pick, pick, pick“ machen ließ, eingeleitet. Versehntlich legte es ein Ei, das vom Huhn wieder zurück, dahin, wo es hergekommen war gesteckt wurde. Weil, so das Federvieh, nicht so we „die Echse sein“ wolle, „die immer im Mittelpunkt steht“

Das Puppentheater selbst wurde ebenfalls nicht von der Echse verschont: „Eigentlich lehne ich Puppentheater ab“, hörte wie sie sagen, „das ist albern und über weite Strecken konzeptlos.“

Brillant auch die Castingshow die mittels kleiner Puppen, hinter einem konventionellen Kaspertheateraufbau gezeigt wurde. Zu erleben war, die Echse diesen Ausscheid gewann. Zum Schreien, das Gejammer der ausgeschiedenen sächselnden „Fleschersfrau“!

Ganz großes Kino

Kasperle-Theater aber ist das nicht, was Michael Hatzius macht. Heute würde man sagen: Was der zeigt, ist ganz großes Kino! Hatzius ist ein exellenter Puppenspieler und jemand, der das Handwerk der Improvisation bestens auszuüben versteht. Durch ihn wird die Echse vor den staunenden Augen des Publikums förmlich zu etwas Lebendigen. Wer das erlebt hat, wird nie wieder bekritteln, dass man den die Echse (be-)spielenden Michael Hatzius den Mund bewegen sieht. Hatzius selber hat das einmal in einem im Gespräch mit http://www.liveundlustig.de so beschrieben: “Der Blick der Echse, der sich naturgemäß nicht verändert, wirkt auf den Betrachter wie ein bewegtes Mienenspiel. Die Puppe selbst denkt nichts, aber der Zuschauer, denkt, dass sie denkt.”

Die Puppe als Metapher

Der Puppenspieler Michael Hatzius tritt während der Vorstellung in den Hintergrund. Wie ein Bühnenschauspieler sein Ich ausblendet, wenn er die Rolle in einem Theaterstück gibt, nehmen die Zuschauer den Puppenspieler Hatzius gewissemaßen nicht wahr. Obgleich der ja für die immer sichtbar bleibt. Michael Hatzius weiter: “Die Puppe ist in sich eine Metapher, ein zugespitztes Bild, das für etwas anderes steht”.

Spitzenmäßig. Einmalig! Wird aber, so denke und hoffe ich, nicht einmalig bleiben bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen. Man wird Hatzius, die Echse und Freunde bestimmt dort wiedersehen.

Weitere Auftritte des Künstlers und eine TV-Show im RBB

Übrigens wer nicht in Recklinghausen sein konnte, kann das Programm auch woanders life sehen, wenn noch Karten zu haben sind: Weitere Auftrittstermine hier.

Unterdessen ist auch eine TV-Show mit Michael Hatzius und der Echse angelaufen. Die trägt den Titel „Weltall.Echse.Mensch“ und ist bei RBB immer freitags 20:15 Uhr zu sehen. Dass der Titel an das große Buch „Weltall Erde Mensch“ erinnert, das alle Jugendweihlinge zu DDR-Zeiten auf der Schwelle zum Erwachsenwerden erhielten, ist gewiss kein Zufall.

Ich gebe zu, wenn ich’s nicht schon vorher war, dann bin ich spätestens seit dem Besuch im „Blauen Zelt“ der Ruhrfestspiele Recklinghausen völlig verechst von Hatzius und Freunden …