Merkel wird wieder Kanzlerin. Werner Rügemers scharfer Text „Mir geht es gut – sonst ist mir alles scheißegal!“ behält erst Recht weiter Gültigkeit

Die Bundestagswahlen sind gelaufen. Das Ergebnis ist wie es ist. Angela Merkel dürfte abermals Bundeskanzlerin werden. Am 6. September 2017 veröffentlichten die NachDenkSeiten (NDS) die „analytisch scharfe Anklage“ des interventionistischen Philosophen Werner Rügemer „Mir geht es gut, sonst ist mir alles scheißegal – Glückwunsch! Sie wählen die Merkel. Oder doch nicht?“.

Werner Rügemer während eines Vortrags in Dortmund 2017. Fotos: Claus Stille

Heute nun weist der Herausgeber der NDS, Albrecht Müller, dankenswerterweise daraufhin, dass Rügemers Text nun auch auch als Video (Quelle: R-mediabase) zur Verfügung steht. Am Wahlvorabend hat Werner Rügemer seinen Text in der Kölner Galerie „Kunstknoten“ vorgetragen. Zuvor habe er an diesem, wie er sagt „nochmal rumgefummelt“. Ich meine, mit Gewinn. Schauen Sie es sich an.

Albrecht Müller selbst meint, es sei wichtig, „dass wir uns von Angela Merkel und den ihr ergebenen Medien nicht weiter einlullen lassen“ und weißt deshalb noch einmal „auf unsere 27 guten Gründe zum Verzicht auf Merkel hin. Hier und hier.“

Hier der Link zu Website der „R-mediabase, Forum für mediale Gegenöffentlichkeit – Verband für kritischen Bildjournalismus“, wo Sie weitere Informationen finden.

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Werner Rügemer zur Situation nach der Wahl von US-Präsident Trump

Werner Rügemer verfolgt seit langem die Entwicklung der us-amerikani­schen Gesellschaft: Sein Buch „Bis diese Freiheit die Welt erleuchtet… Transatlantische Sittenbilder aus Politik und Wirtschaft, Kultur und Religi­on“ ist gerade in der 2. Auflage im Papyrossa Verlag Februar 2017 erschie­nen.  Seine aus drei Jahrzehnten aufgedeckten und wieder verdrängten Er­fahrungen aus den USA, aus Deutschland, der Europäischen Union und aus Köln lassen diese Vorgeschichten der Gegenwart wunde Punkte einer Herr­schaft erkennen, der die Zukunft nicht gehören darf. In Dortmund sprach er zur Situation nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten.

Clinton und Obama die Guten und Trump der ganz böse Präsident?

Seit der Wahl von Donald Trump schauen so manche Europäer erschrocken aus der Wäsche: Was tut eigentlich genau unsere Supermacht USA? Trump, tönte es, will eine Mauer zu Mexiko bauen, Migranten abschieben. Schlimm. Doch wer denke daran, dass während der acht Regierungsjahre von Barack Obama, dass pro Jahr im Durchschnitt 400 000 Migranten nach Mexiko abgeschoben wurden? Durch die rosarote Obama-Brille sahen der  höhere NATO-Beitrag, die Drohnenmorde, die Geheimdienstüberwachung, der erstarkende Rassismus sowie die von William Clinton begonnene Errichtung eines Hochsicherheitsgrenzzauns zu Mexiko gar nicht so schlimm aus. Sogar Migranten seien von der Grenzpolizei erschossen worden. Niemand sei je dafür verurteilt worden. Mit dem ungehobelten Klotz Trump jedoch ist anscheinend eine Gefahr heraufgezogen. Wenn der nun etwas sage, macht Werner Rügemer deutlich, „dann ist das ganz böse“. Mit einem Male hagele es nun Kritik aus Deutschland. Mit Angela Merkel habe sich erstmals ein deutschen Bundeskanzler „erfrecht“ nach der Wahl von Trump, die Bedingungen für die weitere Zusammenarbeit zu stellen“. Bei Adenauer, Willy Brandt – undenkbar. Bei Merkels Antrittsbesuch in Washington blieb von deren Kritik im Grunde indes nichts übrig. Weshalb Rügemer Merkel „als wichtigste Duckmäuserin der Europäischen Union“ zu bezeichnen pflegt.

Werner Rügemer: Trump kommt aus dem „Lumpenproletariat des amerikanischen Kapitalismus“

Werner Rügemer während seines Referats in Dortmund. Fotos: Stille

Mit Trump habe sich ein anderes kapitalistisches Milieu durchgesetzt. Rügemer bezeichnet Trump und seine ursprüngliche Milliardärsumgebung als das „Lumpenproletariat des amerikanischen Kapitalismus, der amerikanischen Highsociety“. Im Wahlkampf hätte es keine Berater von der Wallstreet, von der New York Times – sondern nur „Aufsteigermilliardäre“ gehabt. Nach der Wahl habe sich das geändert. Von manchem musste Trump nach der Wahl die Finger lassen. Was einmal erkennen ließ, so Werner Rügemer, dass amerikanische Präsidenten eigentlich nicht unbedingt auch die mächtigsten Entscheider sind. Sondern zum einen „Wahlstimmenfänger“ und zum anderen „sind sie noch ’ne Art Frühstücksdirektor“. Erst nach der Wahl bekäme ein amerikanischer Präsident „so richtig zu fühlen, wer in dem Land eigentlich das Sagen hat“. Nun sehe auch das Ministerteam ganz anders aus als Trumpfs Wahlkampfteam. Und die Konzerne und Banken diesseits und jenseits des Atlantiks scheinen sehr mit Trump zufrieden. Wall Street stellt den Finanz­minister und Goldman Sachs andere Minister, Exxon den Außenminister. Trump habe sich als sehr anpassungsfähig herausgestellt. Auf der transatlantischen Kapitalebene wird sich mit Trump nicht viel ändern, ist sich Rügemer sicher. Der Einfluss amerikanischer Investoren bei uns werde gewiss viel mehr zunehmen. Nach Widerstand dagegen sähe es nicht aus. Die Medien behandelt das Thema nicht.

Die US-Amerikaner kaufen sich hier verstärkt ein und regieren sogar mit bei uns

Der us-amerikanische Einfluss in Deutschland ist in den letzten Jahren größer geworden, stellt der Referent fest. Beispielsweise ist der größte amerikanische Investor Blackrock in allen 30 deutschen Dax-Unternehmen als Miteigentümer vertreten. In 28 dieser Unternehmen ist Blackrock der Hauptaktionär. Niemand habe so viel Insiderwissen über die Topetagen der deutschen Wirtschaft wie Blackrock. Der „normale von unseren Medien verbildete Deutsche“ hat kaum Kenntnis davon. Amerikanische Beratungsfirmen wie Mc Kinsey regieren quasi in Deutschland mit. Die Jobcenter werden beraten, wie Flüchtlinge schneller abgeschoben werden können. Das Verteidigungsministerium hat sogar eine von deren Mitarbeiterinnen eingestellt, um die Beschaffung zu verbessern. Diese Leute sind als US-Amerikaner dem Patriot Act unterworfen. Die US-Regierung hat dadurch Informanten in der deutschen Regierung. Die Bankenrettungspläne hat die US-Kanzlei Freshfields erarbeitet. Verschiedene deutschen Großkonzerne haben amerikanische Aufpasserteams. Etwa Daimler. Das Unternehmen war wegen Bestechung angeklagt. In Stuttgart sitzt seit drei Jahren ein ehemaliger FBI-Direktor mit seinem Team auf Kosten von Daimler und überwacht Finanzströme und 280 000 Mitarbeiter von Daimler weltweit, ob deren Gehaltszahlungen irgendwie zur Terrorismusfinanzierung verwendet werden. Auch die Commerzbank hat so ein Aufpasserteam. Weil sie ein Konto für eine iranische Firma führten. Über VW in Wolfsburg wacht seit dem Abgasskandal ein ehemaliger US-Justizminister mit einem zehnköpfigen Team.

Werner Rügemer: Zustimmung zu den Regierungen, Unternehmen, regierenden Parteien und deren „Hilfstruppen“, den Medien ist im Sinken begriffen

Werner Rügemer stellt fest: Mit der Wahl von Trump habe sich etwas verändert. Und zwar gleichzeitig in der „gesamten westlichen Wertegemeinschaft“.

Während der „gesamte westliche Kapitalismus, so wie er sich in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat und die Mehrheit der Menschen vor allem der abhängig Beschäftigten verarmt hat, ist im gleichen Maße in Deutschland auch – in der EU – die Zustimmung zu den Regierungen und zu den regierenden Parteien, zu den Unternehmen, wie auch zu den Hilfstruppen wie den Medien geschwunden“. Nur noch eine Minderheit von zehn Prozent – rechnet Rügemer – ist es vielleicht, die für dieses System noch aktiv eintreten würde. Die Wehrpflicht sei in vielen Ländern abgeschafft worden. Privatarmeen übernähmen zunehmend diese Aufgabe. Trump sei gewissermaßen ein Beschleuniger dieser Entwicklung. Gerade „weil er vieles deutlicher“ ausspreche, „was eigentlich vorher schon klar war“.

Das Instrumentarium der US-Weltherrschaft. Einzig China könnte Paroli bieten

Auf Fragen aus dem Publikum ergaben sich dann noch einige interessante Aspekte. Auch wenn die USA das meist verschuldete Land auf der Erde sei, stütze sich deren Macht auf einen größeren Instrumentenkasten. Das Eigentum an produktivem Kapital. Etwa ist Blackrock Miteigentümer an 380 der größten Unternehmen auf der Welt. Zum anderen dominieren die USA die wichtigsten internationalen Institutionen: UNO, Weltbank, die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, den IWF, dazu kommen noch informelle Organisationen und die Ratingagenturen. Amerikanische Wirtschaftsprüfer von PricewaterhouseCoopers oder Ernst & Young prüften alle westlichen Konzerne. Rügemer: Das hieß auch „alle Schweinereien decken“. Gleichzeitig seien sie auch Steuerberater der großen Konzerne somit auch eine Art „Steuerhinterziehungsindustrie“. Dazu käme noch das militärische Potential der USA durch deren ca. 1000 Militärstützpunkte auf der ganzen Welt. Durch all das werde die Abhängigkeit der USA auf der Schuldenebene kompensiert. Werner Rügemer schätzt ein, dass sich dadurch das Imperium noch hält. Allerdings gebe es eine Macht, die das infrage stellen könnte, das wäre China mit seinem „kommunistisch gelenkten Kapitalismus“. China sei die einzige Volkswirtschaft die mächtig ist und gleichzeitig wächst. Und zwar wüchsen dort alle Einkommen kontinuierlich. Auch die unteren.

Fazit des Rezensenten

Nach Ansicht von Werner Rügemer stehen wir vor einer Entscheidungssituation, wo die Kräfte der Demokratie gegenwärtig noch schwächer sind. Und da es nur noch eine Minderheit der Bevölkerung ist – obwohl sie wahrscheinlich demokratisch gestimmt sei -, die ihren Willen zu einem Wechsel über demokratische Publikationen sowie in den demokratischen Parteien auszudrücken in der Lage ist. Und vor dem Hintergrund des Ausgangs der ersten Runde zu den französischen Präsidentschaftswahlen sagte Rügemer: Einer der deren Vertreter ist beispielsweise Jean-Luc Mélenchon mit seiner Partei La France insoumise (das aufsässige Frankreich). Leider aber käme der höchstens auf 20 Prozent. Die anderen Parteien hätten sich verkauft. Keine guten Aussichten. „Beängstigend“, schätzt Rügemer ein.

Veranstaltet wurde der Vortrag von DGB Dortmund, Attac Dortmund, Nachdenktreff und AG Globalisierung konkret in der Auslandsgesellschaft.

Zum Schluss legte Dr. Werner Rügemer den Zuhörerinnen und Zuhörern die neue Publikation Rubikon ans Herz. Er arbeitet nun ebenfalls dafür.

Werner Rügemer in Dortmund – Trump: Rebell gegen Globalisierung, Freihandel und die politische Klasse? Werner Rügemer über die Kontinuitäten der us-amerikanischen Politik und Gesellschaft

Pressemitteilung von Attac Dortmund

Erst mit der Wahl von Donald Trump schauen so manche Europäer erschrocken genauer hin: Was tut eigentlich so genau unsere Supermacht USA? Durch die rosarote Obama-Brille sahen der  höhere NATO-Beitrag, die Drohnenmorde, die Geheimdienstüberwachung, der erstarkende Rassismus und der unter William Clinton begonnene Zaun gegen Mexiko garnicht so schlimm aus.
Und die Konzerne und Banken diesseits und jenseits des Atlantiks scheinen sehr zufrieden. Wall Street stellt den Finanz­minister, Exxon den Außenminister.
Der kritische Autor Werner Rügemer stellt in Frage, ob es eine wirkliche Neuausrichtung der us-amerikanischen Politik unter Trump gibt oder geben wird. Er fragt: „Was ist wirklich neu an der Politik von Trump?“ und ver­gleicht die bisherige Politik von Obama / Clinton mit dem, was von Trump und seinen Beratern zu erwarten ist – abgesehen von der aggressiven Selbstinszenierung des „Führers der freien Welt“. Ist der Slogan „America first“ (gemeint ist: „USA first“) wirklich neu? Wieso scheinen uns sein pri­mitiver Rassismus und Sexismus so anders als die bisherigen Strukturen der us-amerikansichen Gesellschaft? Ist sein aggressiver Militarismus wirklich eine neue Stufe der us-amerikanischen Militärdoktrin? Wie verhält sich ei­gentlich die US-Finanzindustrie? Und wie reagieren die EU-Konzerne? Angewidert schauen wir auf seinen polternden Populismus, der die Konti­nuitäten der US-Innen- und Außenpolitik überdeckt. Und Deutschland und die EU? Wenn es ernst wird, dann ist die Kritik aus der EU und aus Deutschland an Trump wie weggewischt: keine Kritik an der us-Bombardierung in Syrien! Keine Kritik am „unberechenbaren“ Trump! Ungebremste Übernahme aller US-Begründungen! Eilfertige Erfüllung aller Trump-Wünsche nach Aufrüstung in der EU!

Werner Rügemer verfolgt seit langem die Entwicklung der us-amerikani­schen Gesellschaft: Sein Buch „Bis diese Freiheit die Welt erleuchtet… Transatlantische Sittenbilder aus Politik und Wirtschaft, Kultur und Religi­on“ ist gerade in der 2. Auflage im Papyrossa Verlag Februar 2017 erschie­nen.  Seine aus drei Jahrzehnten aufgedeckten und wieder verdrängten Er­fahrungen aus den USA, aus Deutschland, der Europäischen Union und aus Köln lassen diese Vorgeschichten der Gegenwart wunde Punkte einer Herr­schaft erkennen, der die Zukunft nicht gehören darf.

Grafik via Auslandsgesellschaft NRW.

Am 24. April 2017 um 19 Uhr  in der Auslandsgesellschaft Dortmund (gegenüber Nordausgang Hauptbahnhof Dortmund). Der Eintritt ist frei.

Veranstalter.: DGB Dortmund, Attac Dortmund, Nachdenktreff und AG Globalisierung konkret in der Auslandsgesellschaft

 

24. Pleisweiler Gespräch mit Dr. Werner Rügemer

Die NachDenkSeiten sind für viele Menschen längst zu einer unverzichtbaren, täglich genutzten Institution geworden. Nämlich als kritische Website und Gegenöffentlichkeit herstellender David wider der veröffentlichten Meinung und den Goliaths der Mainstreammedien. Anfang 2015 informierten sich täglich über 80.000 Menschen auf den NachDenkSeiten. Monatlich wird die kritische Website im Durchschnitt von 9 Millionen Nutzern aufgerufen.

Hohen Zuspruch finden inzwischen auch die in der Gemeinde Pleisweiler-Oberhofen veranstalteten „Pleisweiler Gespräche“. Die Veranstaltungsreihe existierte jedoch bereits lange vor der Gründung der NachDenkSeiten: seit 1986. Dazu hier mehr. Die 2003 ins Leben gerufenen NachDenkSeiten wurden übrigens in Pleisweiler entwickelt und sind ebendort beheimatet.

Hochkarätige Referentinnen und Referenten waren bislang zu Gast

In den letzten Jahren waren dort hochkarätige Referentinnen und Referenten zu Gast. Unter anderen Willy Wimmer (CDU(, Norman Birnbaum und Sahra Wagenkneckt (DIE LINKE). Es ist gute Tradition geworden die Gespräche auf Video aufzuzeichnen. Hier ein kleiner Rückblick auf die letzten Gespräche.

24. Pleisweiler Gespräch mit Dr. Werner Rügemer

Kürzlich hatten die Pleisweiler Gespräche Dr. Werner Rügemer zu Gast und 300 Interessierte angezogen. Rügemers Spezialgebiete sind laut Selbstauskunft „Privatisierung, internationale Kapitalverhältnisse, Unternehmenskriminalität, Korruption und die neoliberale Umgestaltung der Gesellschaft, ihrer Produktionsweise und Arbeitsbeziehungen“.

Der Mitherausgeber der NachDenkSeiten, Albrecht Müller, zitiert wörtlich  aus Rügemers Manuskript:

„Die heute von der Supermacht USA angestrebte Neue Weltordnung gebiert ständig neue tatsächliche und fiktive Feinde, Kriege und kriegsähnliche Konflikte. Diese Weltordnung gebiert im gleichen Zuge unendliche Armut und Machtlosigkeit für viele und unendlichen Reichtum und Macht für wenige. Diese Weltordnung untergräbt Moral, Menschenrechte und Demokratie.Die notwendige Alternative dazu ist eine Neue Weltordnung der gleichberechtigten Kooperation zwischen Staaten, Unternehmen und Individuen. Das wesentliche Kriterium dafür ist gegenwärtig die Kooperation ohne militärische Begleitung und Drohung.“

Müller: „Eine Illusion? Wenn eine Illusion, dann eine für viele Menschen tödliche. Das wollen wir nicht. Auch deshalb das politische Engagement so vieler Menschen.“

Die Videos von Vortrag Rügemers in Pleisweiler-Oberhofen und von der anschließenden Diskussion sind nun verfügbar. Ich möchte sie meine verehrten Leserinnen und Lesern unbedingt empfehlen.

Demnächst zu Gast ist die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD)

Die nächsten „Pleisweiler Gespräche“ werfen bereits ihren Schatten voraus. Sie werden am Samstag, den 4. Juli 2015 um 13:00 Uhr beginnen. Zu Gast wird die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer sein. Die Moderation übernimmt die Autorin Wibke Bruhns.