Dortmund heute: Die  4. Industrielle Revolution und die Länder des Südens Machen Digitalisierung und die  4. Industrielle Revolution die armen Länder noch ärmer?

Neue Veranstaltung von DGB, Attac und Nachdenktreff. Es referiert Stefan Kühner, Informatiker:

Künstliche Intelligenz, Industrie 4.0 und Digitalisierung verändern die
Ar­beitsbedingungen in Fabrikhallen, Büros, Krankenhäusern und in nahezu
allen Bereichen des Lebens. Die neuen digitalen Industrien bringen
Taxi­unternehmen ganz ohne Taxis hervor. Finanzjongleure kaufen und
verkau­fen im Bruchteil von Sekunden Aktien und machen Riesengewinne.
Indivi­duell auf die Füße eines Menschen angepasste Schuhe, die zum
aktuellen Outfit passen, werden innerhalb von zwei Tagen hier in
Deutschland voll­automatisch gefertigt und geliefert.

Doch was bedeutet dies für die Arbeit hier und und für die Arbeit der
Menschen in Kambo­dscha, Bangladesch und Vietnam, die bis­lang unsere
Schuhe nähten? Durch den Einsatz der IT-Technik sieht die
In­ternational  Labor Organisati­on (ILO) eine akute Gefahr für
Millionen Ar­beitsplätze in Südostasien.

Wem gehört und wem nutzen also die neuen Techniken? Den global
agie­renden Unternehmen oder denjenigen, die von ihrer Kopf- oder
Muskelar­beit leben?

In seinem Vortrag zeigt Stefan Kühner aus Karlsruhe, was künstliche
Intel­ligenz und Digitalisierung ist, wer diese Techniken vorantreibt
und wie sie sich hier und in den armen Ländern des Südens auswirken. Im
Mittelpunkt der Diskussion steht dann die Frage der
Gestaltungsperspektiven für die Gewerkschaften und Organisationen der
Zivilgesellschaft.

Der Referent, Stefan Kühner ist In­formatiker und hat 30 Jahre in der
Softwarein­dustrie zum Thema Einsatz von IT im Maschinen- und
Anlagen­bau gearbeitet. Er ist aktiver Gewerkschafter und
stellvertretender Vorsitzender der Freundschaftsgesellschaft Vietnam.

Quelle: Attac Dortmund

Grafik via Auslandsgesellschaft NRW.

Montag, 17. Juni 2019, 19.00 Uhr
Auslandsgesellschaft NRW e.V. Dortmund, Steinstr. 48, Dortmund

Eintritt frei!

Werbeanzeigen

Prof. Dr. Andreas Fisahn referiert am kommenden Montag in Dortmund: „Ist eine andere / bessere  EU möglich? Für ein Europa der Demokratie, des Friedens und der Solidarität“

Presseaussendung von Attac Dortmund

Prof. Dr. Andreas Fisahn während eines früheren Vortrags an der Auslandsgesellschaft NRW e.V. Dortmund. Foto: C.-D. Stille

6 Tage vor der Wahl zum EU-Parlament stellt Prof. Fisahn Fragen, die für
viele – trotz der all überall hochstilisierten „Entscheidungswahl“ –
entscheidend sind, ob sie überhaupt zur Wahl gehen und wenn, welche
Partei sie wählen sollen. Die großen Parteien versprechen eine
demokratische, soziale EU als Friedensmacht.
Prof. Fisahn wird untersuchen, ob diese Versprechen unter den
derzeitigen Voraussetzungen umsetzbar sind und wie sie überhaupt zu
verwirklichen wären. Dazu sind realistische Blicke auf die derzeitige
Lage in Europa notwendig – losgelöst von allen Mythen und Versprechungen:
*  Die sozialen Wirkungen der europäischen Integration müssen klar
benannt werden und gefragt werden, wie eine versprochene Sozialunion
verwirklicht werden könnte.
* Wie steht es um die Demokratie in der EU? Welches wären die
Voraussetzungen für ein demokratisches Europa?
* Friedensnobelpreisträger EU: Wie sieht die Wirklichkeit aus? Und
welche Pläne haben die großen Parteien?
* Wie sehen linke Optionen für die EU aus? Umbauen – erneuern – oder
vergessen?

Quelle: Attac Dortmund

„Ist eine andere / bessere  EU möglich? Für ein Europa der Demokratie,
des Friedens und der Solidarität“
Ref. Prof. Andreas Fisahn, Bielefeld
Montag, 20. Mai 2019, 19.00 Uhr
Auslandsgesellschaft, Steinstr. 48 (Nordausgang Hauptbahnhof, neben
Cinestar und Steinwache)

Dortmund, morgen: Was ist passiert, dass die nukleare Abrüstung vor einem Scherbenhaufen steht, und was könnten die Konsequenzen sein? Regina Hagen referiert in der Auslandsgesellschaft

1991 stand die »Doomsday Clock«, die die Bedrohung von Mensch und Umwelt insbesondere durch Atomwaffen anzeigt, auf 17 vor 12. Heute zeigt sie 2 (!) vor 12 an, obwohl in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Rüstungskontroll- und Abrüstungsverträge zustande kamen und umgesetzt wurden, darunter der 1987 von Reagan und Gorbatschow unterzeichnete US-sowjetische INF-Vertrag.

Diesen haben zuerst die USA und Russland als Reaktion darauf zum 2. August 2019 gekündigt. Außerdem: Falls sich die USA und Russland nicht auf eine Verlängerung des New-START-Abkommens einigen, läuft auch das letzte noch gültige Abkommen über die Reduzierung strategischer Atomraketen in zwei Jahren aus.

Was ist passiert, dass die nukleare Abrüstung vor einem Scherbenhaufen steht, und was könnten die Konsequenzen sein?

Und genau so wichtig: Gibt es Alternativen, und was können wir  Friedensbewegte, kritische Öffentlichkeit, aber auch (deutsche) PolitikerInnen   tun?

Regina Hagen. Foto: via Kampagne Büchel ist überall.

Regina Hagen ist verantwortliche Redakteurin der Quartalszeitschrift „Wissenschaft & Frieden„, Sprecherin der Kampagne „Büchel ist überall! – atomwaffenfrei.jetzt“ und ist seit mehr als 20 Jahren im Trägerkreis „Atomwaffen abschaffen – bei uns anfangen!“ und auf internationaler Ebene aktiv.

 

Eine Veranstaltung von:

Attac Dortmund / DGB Dortmund / Nachdenktreff

Quelle: Pressemeldung Attac Dortmund

Quelle Videos: Weltnetz.tv

Oben: Der Rote Platz von Wolfgang Gehrke

Darunter: Pascal Luig (Chefredakteur von Weltnetz.tv) interviewt Dr. Alexander Neu (MdB DIE LINKE)

Weitere Informationen

Datum/Uhrzeit: 08. April 2019
Beginn: 19:00 Uhr Ende: 21:30 Uhr

Adresse

Grafik via Auslandsgesellschaft NRW.

Auslandsgesellschaft, Steinstr. 48 (Nordausgang Hbf.), Dortmund