Das Milgram-Experiment

Meinen sehr verehrten LeserInnen empfohlen.

★ VICTORY ★ VIKTORIA ★

Da stöbere ich nach Feierabend ein wenig durch die sozialen Netzwerke, um zu schauen, was „meine“ Gesellschaft macht und bekomme einen schockierenden Artikel in meine Timeline gespült.

„Forscher bringen altes Folter-Experiment nach Europa – mit erschreckendem Ergebnis“

https://motherboard.vice.com/de/article/forscher-bringen-altes-folter-experiment-nach-europa-mit-erschreckendem-ergebnis?utm_source=vicefbde&utm_medium=link&utm_campaign=eg
Wer den Artikel aufmerksam gelesen hat, wird festgestellt haben, dass die Zahl der Teilnehmer zu niedrig ist, um daraus tatsächlich Statistiken ableiten zu können. Zumindest jedoch lässt sich eine gewisse Tendenz erkennen und die ist erschreckend genug. Weil es uns ganz deutlich zeigt, dass ein hoher Prozentsatz der Gesellschaft noch immer nicht in der Lage ist, selbstständig zu denken und zu handeln, entgegen einer Order von „oben“. Die Obrigkeitshörigkeit habe ich gerne den Deutschen zugeschrieben. Doch natürlich ist das kein nationales Problem, vielmehr ein kapitalistisches. Denn seit Jahrzehnten erziehen wir unsere Kinder mehr und mehr zu kleinen Robotern.

Fehler machen, bitte nicht.

Rumhibbeln, bitte nicht. Hier ein wenig Speed. (Ja, in Ritalin…

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Planet-Interview stellt kritische Fragen auf ZDF-Pressekonferenz

Leseempfehlung

Die Propagandaschau

zdf_80Der Mainzer Staatssender ZDF wird im Hintergrund von sogenannten „Freundeskreisen“ der „großen“ und alter­na­tiv­losen Koalition in Berlin „kontrolliert“. Vor der Kamera agieren Propagandisten der Atlantikbrücke, ohne dass deren politisch-ideologische Vernetzung den Zuschauern transparent gemacht wird. Unter Haftandrohung von den Bürgern abgepresste Gelder werden von der staatlich legalisierten GEZ-Mafia verschleudert, ohne dass die ihre Ausgaben umfassend öffentlich machen müssen.

Es ist selten genug, dass den Verantwortlichen von ARD und ZDF kritische Fragen zu ihrem Geschäftsgebahren und offenkundigen Defiziten in Sachen journalistischer Unabhängigkeit gestellt werden. Planet Interview war am 9.06.2017 nach der ZDF-Fernsehratssitzung bei einer Pressekonferenz und bekam Antworten zu verschiedenen aktuellen Themen.

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Zeichen gegen Gewalt, Terror und Intoleranz: Lamya Kaddor und Tarek Mohamad veranstalten Demonstration für den 17. Juni in Köln: „#Nicht mit uns! Muslime und Freunde gegen Gewalt und Terror!“

via Orgateam #NichtMitUns.

Nach der Unterbrechung von Rock am Ring letzten Freitag wegen islamistischer Terrorgefahr ließ Veranstalter Marek Lieberberg ordentlich Luft ab. Er wetterte nicht zuletzt gegen Muslime. Und forderte von allen Beteiligten eine eindeutige Gegnerschaft zu Gewalt und Terror sowie die Distanzierung davon. „Nach meiner Wahrnehmung haben es die Menschen muslimischen Glaubens bisher leider weitgehend versäumt, dies auch in entsprechenden Demonstrationen zu artikulieren“, sagte Lieberberg der „Süddeutschen Zeitung“.

Der 71-Jährige hatte in einer sehr emotionalen Erklärung unmittelbar nach der Evakuierung des Festivalgeländes unter anderem gesagt: „Ich möchte endlich mal Demos sehen, die sich gegen die Gewalttäter richten. Ich hab‘ bisher noch keine Moslems gesehen, die zu Zehntausenden auf die Straße gegangen sind und gesagt haben: Was macht ihr da eigentlich?“

Lieberbergs verbaler Ausbruch mag verständlich sein. Aber klingt in seinen Worte nicht auch der Vorwurf an, Muslime generell hießen Terror zu bzw. duldeten ihn schweigend, weil sie nicht dagegen auf die Straße gingen? Dagegen werden Muslime einwenden, dass diese im Namen von Allah agierenden Terroristen gegen ihre Religion handelten und demzufolge gar keine Muslime, sondern schlicht und einfach Verbrecher, Irregeleitete seien. Obendrein steht fest: die meisten Opfer des islamistischen Terrors sind Muslime. Des Weiteren dürfte unbestritten sein, dass die überwiegende Mehrheit der Muslime weltweit nicht mit Terror in Verbindung stehen.

Warum also, werden sich Muslime auch hier in Westeuropa lebende, fragen, sollen wir uns in Gottesnamen vom islamistischen Terror distanzieren – der Islam hat doch gar nichts damit zu tun?

Mein muslimischer Facebookfreund Khalid Chergui  postete kurz nach Marek Lieberbergs Forderungen: „Ich distanziere mich von der Distanzierung. Wer Distanzierung fordert, der unterstellt Nähe.“

Wenn nun am 17. Juni 2017 die muslimische Religionspädagogin Lamya Kaddor zusammen mit Tarek Mohamad zu der Demonstration „#NichtMitUns! Muslime und Freunde gegen Gewalt und Terror!“ in Köln aufruft, sollte niemand ins Gegenteil von dem verfallen, das Marek Lieberberg in seiner Wut von sich gab. Nämlich zu sagen: Guckt, endlich bekennen sich die Muslime und geißeln ihre Terror verübenden Schwestern und Brüder. Oder: Seht, jetzt sind die Muslime über das Stöckchen gesprungen, welches man ihnen nach jedem islamistischen Anschlag hinhielt.

Lamya Kaddor und Tarek Mohamad lassen einfach ihren kritischen Worten Taten folgen. Und je mehr Menschen – Muslime, Nichtmuslime, Christen, Atheisten – schlicht Menschen jeglicher Couleur, die für Frieden, Demokratie und für die Verteidigung der der Freiheitlich Demokratischen

Lamya Kaddor während eines Vortrags in Dortmund. Fotos (2): C.-D. Stille

Grundordnung stehen und einstehen – am 17. Juni auf dem Kölner Heumarkt ein dementsprechendes Zeichen gegen Gewalt, Terror und Intoleranz setzen, desto besser!

Auf Lamya Kaddors Facebook-Seite lesen wir:

„Wir freuen uns jetzt schon auf ein klares Zeichen aller Menschen, die gegen Gewalt, Terror und Intoleranz sind. Nehmt euch bitte an diesem Datum frei, vernetzt euch, bildet Fahrgemeinschaften und teilt diesen Post, damit möglichst viele Menschen erscheinen und ein deutliches Zeichen setzen.

Hiermit bekräftige ich noch einmal als muslimische Religionspädagogin: Die islamistischen Attentäter von London, Kabul, Berlin, St. Petersburg, Nizza, Paris, Orlando, Bagdad, Kairo, in Syrien, dem Jemen etc. und die Terroristen des IS sind KEINE Muslime. Aber auf die Begründung kommt es an, deshalb diesen Text weiterlesen.

Der Islam ist eine volatile Religion ohne Oberhaupt. Er wird bestimmt durch die Mehrheitsmeinung seiner Anhänger und die Meinung seiner Theologen. Und hier ist ganz klar, dass die absolute Mehrheit den Auffassung der Terroristen deutlich widerspricht. Daher müssen wir Muslime diese Verbrecher in einer breiten Bewegung außerhalb des Islams stellen. Wir müssen ihnen klar machen, dass sie nicht zu uns gehören und diese Absagen immer wieder erneuern. Nicht um anderen zu gefallen, sondern um unseren Glauben zu verteidigen.

Auch dem letzten Muslim muss klar werden, dass die Gewalt der islamistischen Terroristen unislamisch ist. Das Vorgehen der islamistischen Terroristen steht mitnichten im Einklang mit den ursprünglichen Konzepten des kleinen Dschihads. Islamistischer Terrorismus ist eine glasklare Neuerung (bid’a). An dieser Stelle dürfen die sogenannten „Islamkritiker“ gerne aufschreien. Erstens kennen die meisten von ihnen nicht ein einziges usul- oder furu’-Werk, zweitens hat keiner von ihnen ein Konzept jenseits der reinen Formulierung von sogenannter „Kritik“ (sondern allenfalls die absurde Hoffnung, eine Weltreligion verbieten zu können, Muslime auszuweisen und andere faschistoide Vorstellungen).

Und noch einmal zur Rolle des Islams in diesem Zusammenhang. Der Islamismus hat NICHT nichts mit Islam zu tun. Tut mit Leid, liebe „Hater“, den gegenteiligen Satz werdet ihr von mir weder hören noch lesen. Islamismus ist größtenteils die perverse Instrumentalisierung einer machtzentrierten Auslegung primärer und sekundärer Quellentexte dieser Religion. Der Islamismus dient dazu, Machtansprüche von männlichen Führern und Führungscliquen zu legitimieren. Kein potenzieller Machthaber wird Anhänger von sich überzeugen können, wenn er bloß sagt: Folgt mir, einfach weil ich ich bin. Vielmehr braucht er ein höheres Ziel, ein ideologisches Gedankengebäude, das er seinen Ambitionen überstülpen kann, sodass Anhänger daran glauben können. Genau an dieser Stelle kommt der Islamismus ins Spiel. Man stelle sich einfach mal vor, den Islam gäbe es auf einmal nicht mehr. Wären die Probleme damit gelöst? Gewiss nicht. Denn die Ursachen für Terror liegen in politischen, ökonomischen, sozialen und biografischen Missständen. Deshalb sind die Ideologien, die zur Legitimation herangezogen werden, austauschbar – wie z.B. die arabischen Terrorgruppen in den 60er/70er Jahren bereits gezeigt haben.

Da der Islam also nicht nichts mit Islamismus zu tun hat, sind die Muslime, inklusive der muslimischen Theologen und Religionspädagogen gefragt. Sie müssen zeitgemäße Gegenkonzepte entwerfen, mit denen Menschen dann in sozialen und politischen Berufen arbeiten können. Dass wir Muslime solche Terroristen außerhalb unserer Religion stellen, entlässt uns Muslime nicht aus unserer Verantwortung! Denn es ist und bleibt UNSERE Religion, die diese Menschen entarten.“

Nach der Unterbrechung von Rock am Ring vergangenen Freitag ließ Konzertveranstalter Marek Lieberberg empört Luft ab. Die Islamwissenschaftlerin und Muslimin Lamya Kaddor hat ihn zur geplanten Demonstration von Muslimen gegen den islamistischen Terror eingeladen. Das meldet die Rhein-Zeitung (Koblenz) in ihrer heutigen Ausgabe. Ob Lieberberg auf dem Kölner Heumarkt Flagge zeigen wird?

Organisatorisches werde, teilte Kaddor mit, noch heute mit den zuständigen Behörden in Köln abgesprochen

Update am 9. Juni 2017 18 Uhr 52:

Gesehen 2015 in Dortmund. Foto: Claus-Dieter Stille

Informationen zur Demo am 17. Juni 2017 in Köln

#NichtMitUns

Türkei: Solidarität mit inhaftierten Gewerkschaftern gefragt!

Pressemitteilung von LabourStart

Vierzehn Mitglieder und Funktionäre der türkischen Gewerkschaft TÜMTİS in Ankara wurden auf der Grundlage von politisch motivierten Vorwürfen aus dem Jahre 2007 inhaftiert. Wir verlangen die sofortige und bedingungslose Freilassungen der Kollegen. 

Die 14 sind Teil einer Gruppe von 17 Personen die 2007 im Rahmen von Polizeirazzien verhaftet wurden nach dem eine Logistikfirma Beschwerde vorgebracht hatte in der TÜMTiS eine erfolgreiche Organisierungskampagne beendet hatte.

Trotz internationaler Proteste und offensichtlichen Verfahrensunregelmäßigkeiten wurden sie 2012 verurteilt wegen „Gründung einer kriminellen Organisation, Stören des Rechts auf ungestörte Arbeit durch das Aufbauen von Druck zum Erlangen unangemessener Bezahlung und Verhinderung des Geniessens von Gewerkschaftsrechten“!

Das Vorgehen und die Verurteilungen sind Verstöße gegen internationales Recht. TÜMTiS und die ITF legten Einspruch gegen die Verurteilungen ein doch bislang bestätigten Gerichte die Urteile. Unterstützt bitte die Proteste gegen die Schikane gegen die Kollegen und leitet diese Mail an Freunde und Kollegen weiter – Vielen Dank!

Hier geht es zur Kampagne.

Eric Lee

(LabourStart)

Werner Rügemer in Dortmund – Trump: Rebell gegen Globalisierung, Freihandel und die politische Klasse? Werner Rügemer über die Kontinuitäten der us-amerikanischen Politik und Gesellschaft

Pressemitteilung von Attac Dortmund

Erst mit der Wahl von Donald Trump schauen so manche Europäer erschrocken genauer hin: Was tut eigentlich so genau unsere Supermacht USA? Durch die rosarote Obama-Brille sahen der  höhere NATO-Beitrag, die Drohnenmorde, die Geheimdienstüberwachung, der erstarkende Rassismus und der unter William Clinton begonnene Zaun gegen Mexiko garnicht so schlimm aus.
Und die Konzerne und Banken diesseits und jenseits des Atlantiks scheinen sehr zufrieden. Wall Street stellt den Finanz­minister, Exxon den Außenminister.
Der kritische Autor Werner Rügemer stellt in Frage, ob es eine wirkliche Neuausrichtung der us-amerikanischen Politik unter Trump gibt oder geben wird. Er fragt: „Was ist wirklich neu an der Politik von Trump?“ und ver­gleicht die bisherige Politik von Obama / Clinton mit dem, was von Trump und seinen Beratern zu erwarten ist – abgesehen von der aggressiven Selbstinszenierung des „Führers der freien Welt“. Ist der Slogan „America first“ (gemeint ist: „USA first“) wirklich neu? Wieso scheinen uns sein pri­mitiver Rassismus und Sexismus so anders als die bisherigen Strukturen der us-amerikansichen Gesellschaft? Ist sein aggressiver Militarismus wirklich eine neue Stufe der us-amerikanischen Militärdoktrin? Wie verhält sich ei­gentlich die US-Finanzindustrie? Und wie reagieren die EU-Konzerne? Angewidert schauen wir auf seinen polternden Populismus, der die Konti­nuitäten der US-Innen- und Außenpolitik überdeckt. Und Deutschland und die EU? Wenn es ernst wird, dann ist die Kritik aus der EU und aus Deutschland an Trump wie weggewischt: keine Kritik an der us-Bombardierung in Syrien! Keine Kritik am „unberechenbaren“ Trump! Ungebremste Übernahme aller US-Begründungen! Eilfertige Erfüllung aller Trump-Wünsche nach Aufrüstung in der EU!

Werner Rügemer verfolgt seit langem die Entwicklung der us-amerikani­schen Gesellschaft: Sein Buch „Bis diese Freiheit die Welt erleuchtet… Transatlantische Sittenbilder aus Politik und Wirtschaft, Kultur und Religi­on“ ist gerade in der 2. Auflage im Papyrossa Verlag Februar 2017 erschie­nen.  Seine aus drei Jahrzehnten aufgedeckten und wieder verdrängten Er­fahrungen aus den USA, aus Deutschland, der Europäischen Union und aus Köln lassen diese Vorgeschichten der Gegenwart wunde Punkte einer Herr­schaft erkennen, der die Zukunft nicht gehören darf.

Grafik via Auslandsgesellschaft NRW.

Am 24. April 2017 um 19 Uhr  in der Auslandsgesellschaft Dortmund (gegenüber Nordausgang Hauptbahnhof Dortmund). Der Eintritt ist frei.

Veranstalter.: DGB Dortmund, Attac Dortmund, Nachdenktreff und AG Globalisierung konkret in der Auslandsgesellschaft

 

Dortmund heute: Bei „Friedensfragen“ wird die NATO zur Diskussion gestellt – Zu Gast ist Kristine Karch

logo-4-friedenNach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten weht ein etwas anderer Wind von Washington her.
Davon ist auch die Politik in Europa und vor allem auch der NATO betroffen. Trump hat die Nato zwar kürzlich für „obsolete“ erklärt, was jedoch nicht „überflüssig“ bedeuten muss, wie manche Medien oder Politiker hierzulande es zunächst ausdeuteten. Vielmehr dürfte der neue US-Präsident mit „obsolete“ im englischen Wortsinne „überholt“ oder „veraltet“ gemeint haben. Schwer zu glauben, dass die USA ein Machtinstrument wie die NATO aus der Hand geben würde. Zumal Washington stets das Sagen in diesem Militärbündnis hatte – auch wenn sich das NATO-Hauptquartier in Brüssel befindet. Und NATO-Oberbefehlshaber ist immer ein US-amerikanischer General. Der Generalsekretär kommt immer aus einem anderen NATO-Mitgliedsland und fungiert mehr als Aushängeschild und Sprecher der Organisation. Er hat zwar etwas zu melden, zu sagen aber nichts.

NATO – Vom Verteidigungsbündnis in ein Interventionsinstrument umgemodelt

Vor einiger Zeit ist das Verteidigungsbündnis, das die NATO im verflossenen Kalten Krieg immer gewesen wollte, in ein Interventionsinstrument umgemodelt worden. Werner Ruf schrieb in „Z. Zeitschrift für Marxistische Erneuerung“:

„Die Krönung dieses Prozesses der Verwandlung der NATO von einem regionalen Verteidigungsbündnis, das sie immer nur an der Oberfläche war, zu einem weltweiten Interventionsinstrument fand statt auf dem NATO-Gipfel in Washington am 24. April 1999, exakt einen Monat nach dem Beginn des Krieges der NATO gegen Jugoslawien, der nicht nur völkerrechtswidrig, sondern auch der erste Krieg out of area war.“

Friedensfragen“ mit erster Veranstaltung im neuen Jahr zum Thema „No NATO“

Bildung für Frieden e.V. befasst sich heute in der bewährten Veranstaltungsreihe „Friedensfragen“ – einer Talkrunde mit einem oder mehreren Gästen, öffentlich, welche jedem zugänglich und kostenlos ist – mit Fragen , die mit der Förderung des Friedens auf der Welt in Einklang stehen.

Gesehen bei der Friedenstournee 2015 in Dortmund. Foto: Claus-Dieter Stille

Gesehen bei der Friedenstournee 2015 in Dortmund. Foto: Claus-Dieter Stille

Das neue Veranstaltungsjahr für die Friedensfragen startet diesmal „leider erst im
Februar mit seinem ersten Termin“, schreiben die Verantwortlichen in einer Presseaussendung.

„Noch unter Obama hat die Eskalation des Westens gegenüber Russland stark
zugenommen“ heißt es darin weiter „und ein Hauptakteur ist dabei die NATO“.
Daher soll am heutigen Abend die NATO zur Diskussion gestellt werden.

„Das Thema lautet „No NATO“ – brauchen wir sie überhaupt oder ist sie
vielmehr das Problem.
Diskussionspartnerin wird Kristine Karch  vom internationalen Netzwerk No to war. No to Nato sein.  Auf einer Anti-Trumpdemo in Berlin ließ sie sich so vernehmen:

„Wer den Frieden will und ein Ende der Gewalt und Kriege, muss gegen Trump demonstrieren.“

sein, sie sei, so Bildung für Frieden e,V. „eine ausgewiesene Kennerin dieser Materie“. Kristine Karch

Veranstaltungsort: Auslandsgesellschaft NRW Dortmund e. V.

Die Veranstaltung beginnt heute 19.30 Uhr in der Auslandsgesellschaft Dortmund (direkt hinter dem HBF) im Raum V2. Leider hat der Veranstalter die Ankündigung dieser gewiss interessanten Talkrunde erst am gestrigen Abend herausgeschickt. Es ist zu hoffen, dass über diesen Beitrag hier doch noch einige Interessierte angesprochen werden und Weg in die Auslandsgesellschaft nach Dortmund finden.

Update vom 23. Juni 2017: Die Aufzeichnung von der Veranstaltug ist online