Achtung! Der NachDenkTreff heute Abend in Dortmund mit Prof. Dr. Andreas Fisahn entfällt wg. Krankheit des Referenten

Der von mir angekündigten NachDenkTreff heute abend in der Auslandsgesellschaft Dortmund muss, wie Attac soeben mitteilte, wegen Erkrankung des Referenten Prof. Dr. Andreas Fisahn leider ausfallen.

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Der Kosovo-Krieg – Eine gesteuerte Debatte

Ergänzend empfohlen zu einem meiner Beiträge hier im Blog.

Die Propagandaschau

Der Kosovo-Krieg –
Eine gesteuerte Debatte

Dr. Kurt Gritsch (Historiker und Konfliktforscher am Institut für Zeitgeschichte Innsbruck) auf der IALANA Medientagung

Wenn du nicht für die NATO-Bombar­dierung bist, dann hättest du auch gegen Hitler nichts unternommen.

Vom 26.-28.01.2018 fand die IALANA Medientagung in Kassel statt. 350 interessierte BesucherInnen nahmen Teil und folgten aufmerksam dem dichten und hochinteressanten Programmteilen mit vielen äußerst informativen Referaten kompetenter Gäste. Es ging um das Thema „Krieg und Frieden in den Medien“ und die Frage: Kann man ein Leitbild „Friedensjournalismus“, der Wahrheit verpflichtete und deeskalierende Berichterstattung etablieren? Anlass für die Tagung war nicht zuletzt auch die unumstößliche Tatsache, dass das Vertrauen in die Berichterstattung der deutschen Medien zweifelsohne nachgelassen hat.

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Hetze gegen den olympischen Frieden: Wie und warum die ARD Nordkoreas Annäherung an den Süden diffamiert

Leseempfehlung

Die Propagandaschau

ard_logoDie Propaganda und Hetze gegen Nordkorea hat so viele Facetten und Methoden wie alle geostrategisch bedeutenden Konflikte, die die deutschen Staatssender im Sinne ihrer transatlantischen Hintermänner „einordnen“ müssen. Personifizierung auf einen „Diktator“, Dämonisierung seiner Person, Verschweigen, Verzerren und Verkehren kausaler und historischer Zusammenhänge, etc. Die „Berichterstattung“ in ARD und ZDF über den Koreakonflikt ist dermaßen billige Propaganda, dass man sich fragen muss, ob es tatsächlich Menschen gibt, die diese schamlose Agitation mit Journalismus verwechseln.

ARD-Kriegshetzerin Miosga zu Nordkoreas Friedensinitiative: „Die warmen Worte könnten vergiftet sein und Kims kalter Logik folgen“

Wir wollen an dieser Stelle ein prägnantes Beispiel herausgreifen, das zeigt, wie und warum die ARD-Propaganda das friedliche Entgegenkommen des Nordens im Umfeld der Olympischen Spiele im Süden skandalisiert. Es zeigt einmal mehr die Verkommenheit widerwärtiger Kriegstreiber, die nicht einmal davor zurückschrecken, die höchst erfreulichen Entwicklungen in einem der gefährlichsten Konflikte der Welt, aus niederen Motiven in ein schäbiges Licht…

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Kritikresistent: ARD-„Rundfunkrat“ verwirft erneut massenhaft sachlich fundierte Programmbeschwerden

Empfehlung

Die Propagandaschau

ard_logoIn der Vergangenheit haben wir hier im Blog immer wieder Programm­beschwerden veröffentlicht, die die eklatantesten und offensichtlichsten Verstöße – hauptsächlich der für die „Nach­rich­ten“ zuständigen Redaktion ARD-aktuell – gegen die Vorgaben des Rund­funk­staats­vertrags zum Inhalt hatten. Tausende Leser konnten und können sich auf diese Weise hier im Blog oder bei weitem ausführlicher bei der Ständigen Publikumskonferenz von der Substanz und über­zeu­gen­den Argumentation in sämtlichen Beschwerden überzeugen.

Die 58 Mitglieder des NDR-„Rundfunkrates“ haben einzig und allein den Zweck, die staatliche Propaganda des NDR weißzuwaschen.

Was für jeden halbwegs gebildeten Menschen nachvollziehbare und berechtigte Kritik an einseitiger Desinformation, Meinungsmache und staatsnaher Propaganda darstellt, wird regelmäßig von den bestellten Leugnern und Lügnern des sogenannten „Rundfunkrates“ in Bausch und Bogen verworfen. Aktuell ist es ein weiterer Schwung von 15 Beschwerden, die mit den üblichen Phrasen von angeblich „intensiven Diskussionen“ – die aber erstaunlicherweise immer zum selben ablehnenden Ergebnis führen –, von den Persil­schein­druckern…

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IALANA-Medientagung in Kassel – Andreas Zumach an die Journalisten: Mehr Mut wagen. Gabriele Krone-Schmalz: Sprachanalyse „von eminent wichtiger Bedeutung“

Moderator Dr. Peter Becker (ALANA). Fotos: C. Stille.

Zum Abschluss der sehr interessanten und zweifelsohne wichtigen IALANA-Medientagung (zum Bericht) am vorletzten Wochenende in Kassel fragte Moderator Dr. Peter Becker (IALANA): „Was tun?“ und gleich darauf, ob das Publikum denn wisse, von wem diese Frage stamme. „Von Lenin“, tönte es gleich mehrfach aus dem Munde kundiger aus dem Saal zum Podium hinauf. „Das Interessante ist“, merkte Becker an, „dass das erste Kapitel in diesem Buch lautet ‚Freiheit der Kritik’“ (dazu hier mehr), das Thema also, welches Daniela Dahn gleich zu Anfang der Tagung in ihrer Keynote unter dem Titel „Die Freiheit der Presse umfasst auch die Freiheit zur Kritik an der Presse“ beackert hatte.

Dr. Peter Becker bedankte sich nach „dieser tollen Konferenz“ für die vielen Spenden welche die Medientagung erst möglich gemacht hätten. Sowie bei der Evangelischen Landeskirche von Kurhessen und Waldeck, die die Räumlichkeiten (CROSS jugendkulturkirche kassel) zur Verfügung gestellt hatte.

IALANA will „Arbeitskreis Programmbeschwerden“ einrichten

Becker rief die Tagungsteilnehmer auf – angeregt durch die Ausführungen von Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer (früher beim NDR); dazu ein Beitrag von KenFM) auf dem Kongress durch deren Thema: „Was nützen Programmbeschwerden, Durchsetzung von Gegendarstellungen, gerichtliche einstweilige Anordnungen etc.?“ – beim den angedachten IALANA-„Arbeitskreis Programmbeschwerden“ mitzuarbeiten (Mailadresse: info@ialana. de). Hier Volker Bräutigams Referat auf der IALANA-Medientagung „Was nützen Programmbeschwerden?“ via RUBIKON.

Andreas Zumach kann sich ein öffentlich-rechtliche Finanzierung von Zeitungen vorstellen

Zuvor hatte schon der Journalist Andreas Zumach den KollegInnen seiner Zunft, betreffs ihrer Beiträge, ans Herz gelegt sich vor Veröffentlichungen mehr Zeit zu lassen, mehr journalistische Sorgfaltspflicht an Tag zu legen sowie eine Mehr an Mut zu wagen. Ebenfalls sei für ihn klar, dass als eine

Podiumsdiskussion: Gabriele Krone-Schmalz, Andreas Zumach, Manfred Deiseroth (Moderation), Ekkehard Sieker und Albrecht Müller (NachDenkSeiten).

der Rahmenbedingungen der Presseorgane ökonomische verändert werden muss. Zumach kann sich eine öffentlich-rechtliche Finanzierung auch von Zeitungen vorstellen. Er schränkte jedoch ein: „Selbst wenn das gelänge – stellen wir uns das mal vor – bleiben die anderen verschärfte Rahmenbedingungen durch all die Technologien der letzten zwanzig Jahre, die zu der ungeheuren Beschleunigung geführt hat, die ja eben saubere Recherche nicht mehr zulässt.“

Appell an die Journalisten: Mehr Sorgfaltspflicht. Mut wagen!

Und weiter: „Ohne eine Verständigung unter den Medien – sich zum Beispiel drei Stunden Zeit zu nehmen, bevor man irgendeine Behauptung, irgendeine Information, irgendein Bild von einem Handy aus Aleppo bekommen hat, sich drei Stunden mindestens Zeit zu nehmen, um nachzugucken, nach zu recherchieren, stimmt das? Zweitens: Mehr Sorgfaltspflicht. Tatsachenbehauptungen im Sinne von Hannah Ahrendt zu recherchieren und dann auch daran festzuhalten.“

Zumach kritisierte „eine systematische Kampagne“, welche Kritiker israelischer Regierungspolitik als Antisemiten diffamiert

Als großer Fan „Der Anstalt“ (ZDF) offenbarte Andreas Zumach an einem Punkt von der Antwort Max Uthoffs auf die Frage einer Tagungsteilnehmerin einen Tag vorher auf der Tagung enttäuscht gewesen zu sein. Da hatte nämlich eine Dame gefragt, ob die Anstalt denn mal etwas zu Israel und Palästina „und der Debatte dazu bei uns“ machen würde. Zumach kritisierte eine systematische Kampagne, die in in den letzten drei Jahren zugenommen habe. „Alle die es wagen auch noch so präzise Kritik an israelischer Regierungspolitik zu führen.“ Indem man diese Menschen als Antisemiten zu diffamieren. Andreas Zumach: „Wir haben immer mehr Verbote von kritischen Veranstaltungen. Wir haben den Skandal, dass die jüdische Initiative für ein gerechten Frieden im Nahen Osten – alles deutsche Juden und Jüdinnen – ihr Konto entzogen bekommen hat bei einer Bank in Frankfurt, weil der Mossad-Agent, der Korrespondent der Jerusalem Post, Benjamin Weinthal, dem Bankdirektor in Frankfurt gesagt habe, dass seien ganz gefährliche Leute. Die würden Israel boykottieren. Reiner Bernstein und Judith Bernstein

Juden aus München – Reiner Bernstein kriegt für sein neues Buch keinen Verlag mehr in Deutschland.“

Zumach entschlossen: „Hier müssen wir mit aller Kraft gegenhalten. Und da hoffe ich auf, dass „Die Anstalt“ dazu was macht und sich nicht dahinter versteckt, dass die Informationsbeschaffung so schwer sei.“

Die Medientagung wurde von 350 TeilnehmerInnen verfolgt.

Das sei wichtig, „weil diese Tabuisierung von Kritik an israelischer Politik der Vorbereitung dient für den nächsten großen Krieg.“ Damit meinte er nicht etwa Nordkorea. Sondern den Krieg „gegen Iran – vorgetragen, durchgeführt,wie auch immer inszeniert in einer Kriegsallianz USA, Saudi-Arabien, Israel – die sich immer mehr formiert.“ Andreas Zumach: „Das läuft jetzt. Da müssen wir als Journalisten gegenhalten, als Kabarettisten und wir alle in unserer jeweiligen Öffentlichkeit und Umgebung.“

Gabriele Krone-Schmalz: Propaganda zu erkennen ist ziemlich kompliziert, aber möglich. Sprachanalyse ist „von eminent wichtiger Bedeutung“

Dann ging eine Frage an Gabriele Krone-Schmalz: Was könne man tun als Leser, Rezipient von Medien, um Propaganda zu erkennen? Was muss man, was kann man tun? Krone-Schmalz: „Das ist ziemlich kompliziert und gar nicht so einfach.“ Ein paar Hilfsmittel gab sie den Tagungsteilnehmern an die Hand, „die helfen können, „aber nicht notgedrungen helfen müssen“.

Man könne eine Skepsis entwickeln, „wenn einen die Dinge zu einfach vorkommen, wenn sie zu holzschnittartig sind“, oder wenn „nur moralisch argumentiert wird – dann stimmt irgendetwas nicht“. Um „etwas politisch einzusortieren, „brauche ich eine politische Analyse und nicht eine

Gabriele Krone-Schmalz während ihres Referats. Fotos: C. Stille

moralische Bewertung“.

Obacht sei auch geboten: „Wenn ich eine Information bekomme, die mich vielleicht irritiert oder sie muss mich gar nicht unbedingt irritieren, dass ich mich frage, warum kommt die jetzt gerade, wer hat Interesse daran, wem nützt das?“ Auch sei Sprachanalyse „von eminent wichtiger Bedeutung“, merkte Gabriele Krone-Schmalz an. Weshalb sie das jungen Leuten, die Journalisten werden möchten klarmache, was man mit Sprache und mit Worten auslösen und anrichten könne. Als Beispiel nannte sie die Begriffe EU und Europa, die oft synonym gebraucht würden, aber nicht das Gleiche bedeuten.

Aufmerken müsse man auch, wenn der Begriff „Krieg“ vermieden und stattdessen von Konflikt gesprochen wird oder von Krise, obwohl es sich definitiv um einen Krieg handele.

Nur die „Angeklagten“ fehlen – Bericht von der IALANA-Tagung „Krieg und Frieden in den Medien“.

Sehr empfohlen!

Die Propagandaschau

Nur die „Angeklagten“ fehlen

Bericht von der IALANA-Tagung „Krieg und Frieden in den Medien“.

von Stefan Korinth

– Diskussionsrunde auf dem Podium mit (v.l.) Moderator Gerhard Baisch (IALANA), den Journalisten Ulrich Teusch und Gabriele Krone-Schmalz sowie dem Historiker Kurt Gritsch

Die Friedensinitiative „IALANA“ versammelte vom 26. bis 28. Januar in Kassel eine große Zahl von Medienkritikern – darunter zahlreiche Prominente. Medienwissenschaftler, Künstler, Juristen, Historiker, Ex-Politiker und kritische Journalisten debattierten drei Tage lang über den Zustand der heutigen Medienlandschaft. Es ging unter anderem um Kriegspropaganda, Medienkonzentration und Programmbeschwerden. Vertreter des Mainstreams ließen sich trotz Einladung nicht sehen…

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18 (!) Berichte zu Nawalny auf Tagesschau.de in nur zwei Tagen

Leseempfehlung

Die Propagandaschau

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18 (!) Berichte zu Nawalny auf Tagesschau.de in nur zwei Tagen

… Wir haben nachgerechnet: In einem Jahr (seit Februar 17) gab es fast 100 Berichte (Beiträge, Nachrichten, Videos) über den faschistoiden und rassistischen Nationalisten bei ARD-aktuell. Nach unseren Berechnungen wurden dafür rund 500 000 Euro (brutto) aufgewendet. Die Qualitätsjournalisten des Doktor Gniffke verschleuderten also eine halbe Million Euro aus Rundfunkgebühren, um dem Putin-Feind ein Forum in Deutschland zu bieten. Als propagandistische Frontberichterstatter dienten Golineh Atai und andere journalistische Glanzlichter, wie Birgit Virnich, Hermann Krause oder Udo Lielischkies.

Mit wiederholten Programmbeschwerden haben wir zu ermitteln versucht, warum, aus welchen Motiven und mit welchen Argumenten überhaupt Nawalny eine so hohe Aufmerksamkeit beim „Flaggschiff“ der ARD genießt…

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Öffentlich-rechtliche Massenmanipulation

Empfehlung! Von der #IALANA – Medientagung …

Die Propagandaschau

Öffentlich-rechtliche Massenmanipulation

„Es gibt für den Bürger keinerlei rechtliche Handhabe, die öffentlich-rechtlichen Anstalten zur Einhaltung der gesetzlichen Grundsätze zu verpflichten“, stellt Friedhelm Klinkhammer fest. Wo kämen wir da auch hin?

Impulsreferat auf der Tagung „Krieg und Frieden in den Medien“ am 28. Januar 2018 in Kassel.

von Friedhelm Klinkhammer

Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer,

nach Volker Bräutigams Vortrag nun von mir ein paar Anmerkungen zur Frage, wie gegen Programmverstöße im öffentlich-rechtlichen Programm vorgegangen werden kann und wie unsere Erfahrungen damit in den letzten vier Jahren aussahen.

Um es vorweg zu nehmen: Es gibt für den einzelnen Bürger keinerlei rechtliche Handhabe, die öffentlich-rechtlichen Anstalten zur Einhaltung der gesetzlich festgelegten Programmgrundsätze zu verpflichten. Also auch nicht mit einer Klage. Hierfür fehlen die gesetzlichen Grundlagen…

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ARD-Programmbeschwerde: Tendenzberichterstattung über die türkische Invasion in Syrien

Leseempfehlung!

Die Propagandaschau

ard_logoTendenzberichterstattung über die türkische Invasion in Syrien

Datum: 24. Januar 2018
Von: Volker Bräutigam & Friedhelm Klinkhammer

Tendenzberichterstattung über die türkische Invasion in Syrien http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts-23823.htmlhttp://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tt-5765.html Sehr geehrte Rundfunkräte, in der Berichterstattung der ARD-aktuell über die Invasion türkischer Truppen in Nordsyrien („Operation Ölzweig“) fielen entscheidende Informationen unter den Tisch. Zwar wurde vermittelt, die USA, die UN, die NATO, die EU und die Bundesregierung hätten allesamt "große Sorge“ über das türkische Vorgehen geäußert. Auf den zugrunde liegenden Völkerrechtsbruch und die erbärmliche Heuchelei dieser Erklärungen machte ARD-aktuell jedoch nicht aufmerksam. Im Einzelnen: Frankreich hatte eine Sondersitzung der UN wegen des türkischen Einmarschs beantragt. Es verzichtete jedoch wie alle anderen Mitglieder des Sicherheitsrats auf einen Antrag, die Türkei wegen der offenkundigen Verletzung des UN-Charta zu verurteilen, obwohl der möglich und angebracht war. Die Türkei hatte im Vorfeld der Sitzung Frankreich darauf hingewiesen, dass unterschiedliche Terroristengruppen in Syrien von Paris finanziert würden und Frankreich…

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