Progressive Soziale Plattform wird gegründet: „Für die Vielen, nicht die Wenigen“

Marco Bülow, engagierter SPD-Bundestagsabgeordneter aus Dortmund Foto: Claus-Dieter Stille.

Marco Bülow, Bundestagsabgeordneter der SPD aus Dortmund, hatte am vergangenen Sonntag nach der Bekanntgabe des Ergebnisses der SPD-Mitgliederbefragung angekündigt, es würde eine Plattform gegründet werden. Eine progressive, soziale Bewegung. Nun kommt diese bereits ins Rollen. So teilte Bülow gestern mit:

„Du möchtest Hetze, Spaltung, steigende Ungleichheit, Zunahme von Armut und Abbau von Chancengleichheit nicht als gegeben hinnehmen? Du bist die alten politischen Mechanismen und den Verlust von Idealen in der Politik Leid und befürchtest, dass mit einer erneuten Großen Koalition nur der Stillstand weiter verwaltet wird und eine neue „Sozialdemokratisierung“ bereits gescheitert ist?

Die Zeit zum Aufbruch ist jetzt – es liegt auch an Dir, eine soziale und progressive Politik zu verwirklichen. Alles ruft danach, sich einzubringen. Wenn du willst, dann wird dies die Stunde einer progressiven, sozialen Bewegung. Wenn du magst, erneuern wir von innen und außen die soziale Demokratie.
Bist du dabei? Dann unterzeichne unseren Aufruf.

Sobald wir 5.000 Unterschriften zusammen haben, wollen wir die Progressive Soziale Plattform gründen. Dann geht es richtig los und du kannst mitbestimmen, wie.

Wer wir sind? Ein Zusammenschluss von Menschen aus Politik, Zivilgesellschaft und Kultur. Wen wir suchen? Sozialdemokratische Mitglieder; Engagierte, die unter anderen Prämissen Mitglieder werden würden; Sympathisant*innen der sozialen Idee; Menschen, die sich nach einer starken und echten sozialdemokratischen Kraft sehnen und die sich eine wirklich progressive, soziale Regierung wünschen statt einen Dauerkompromiss zu akzeptieren.

Wir stehen an einer Zeitenwende und der Zustand ist kein Naturgesetz. Für die Vielen, nicht die Wenigen. Wenn du es nicht änderst, dann tun es hetzende, diskriminierende und undemokratische Bewegungen und Parteien.“

Mehr zur Plattform.Pro finden Sie hier.

Die zu gründende Plattform hat sich vom politischen Anspruch des Vorsitzenden der britischen Labour Party, Jeremy Corbyn „For the many, not the

few“ (siehe YouTube-Video), inspirieren und motivieren lassen. In diesem Sinne will sich die künftige Plattform.Pro denn auch „Für die Vielen, nicht die Wenigen“ engagieren.

Über allem steht Folgendes:

„Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist.
Es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt.“

(Refrain aus dem Lied: Deine Schuld – Die Ärzte)

Dazu passend ein Interview, das Florian Ernst Kirner für Rubikon mit Marco Bülow geführt hat:

https://www.rubikon.news/artikel/niemand-zwingt-uns-alles-mitzumachen

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4 Kommentare zu “Progressive Soziale Plattform wird gegründet: „Für die Vielen, nicht die Wenigen“

  1. Nun sind wieder die fast verdorrten Alten an der Macht, die nichts begriffen haben und den Namen der Demokratie weiter missbrauchen. Die SPD braucht frischen Wind, frische Triebe, frische Ideen….

  2. Es ist doch ein schlechter Scherz, wenn von Marco Bülow aus Dortmund so ein Vorschlag kommt.
    Er soll doch erst mal in Dortmund dafür sorgen, das Frauen, Mädchen und Kinder wieder ohne Angst alleine auf die Straßen gehen können.
    Solange die Egomanen der SPD in Dortmund (OB und Polizeipräsident) meinen Straftaten zu vertuschen, die Sicherheit der Bevölkerung zu ignorieren und die Kriminellen Linksradikalen der AntiFa zu unterstützen, solange wird Dortmund weiter vor die Hunde gehen….

    • Danke für den Kommentar. – Wenn Sie hier jedoch schreiben: „Er soll doch erst mal in Dortmund dafür sorgen, das Frauen, Mädchen und Kinder wieder ohne Angst alleine auf die Straßen gehen können“, sollten Sie aber auch nachprüfbare Fälle dafür auf den Tisch legen, dass sich das so verhält. Ebenso, was die von Ihnen erwähnten Straftaten anbetrifft. – Nichtsdestotrotz liegt hier in Dortmund dennoch einiges im Argen. Und ich frage mich manches Mal, warum man hier als führende/r Lokalpolitiker mit SPD-Parteibuch in der Tasche nicht mal in der Berliner Parteizentrale bzw. den SPD-MinisterInnen auf den Tisch haut: schließlich sind ja viele Probleme, welche der Kommune hier Probleme machen, in dortiger Mitverantwortung quasi fabriziert worden. Und zwar von der Schröder-Fischer-Regierung an! Aber um auf Marco Bülow zurückzukommen: Der Mann ist äußerst engagiert, nicht nur in der Sozialpolitik. Er weis sehr wohl, wo die Probleme liegen und wer sie verursacht hat bzw. weiter verursacht. Weshalb er ja auch gerade seine eigne Partei wieder zu sozialdemokratischem Handeln bringen will. Mit Druck von innen und von außen. Eine glaubhafte Erneuerung der SPD ist nicht nur für sie selbst dringend geboten (bei Strafe ihres Untergungs), sondern darüber hinaus auch für unsere Demokratie und unser Land enorm wichtig. Es möge bedacht werden: Alles hängt mit allem zusammen.

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