Syriens Generalamnestie für Deserteure kein Thema in der Lügenpresse

Lesetipp

Die Propagandaschau

ardzdfWer sich heute noch ausschließlich in ARD und ZDF oder anderen Lügen- und Propagandamedien „informiert“ wird tagtäglich in einem Ausmaß für dumm verkauft und manipuliert, das man nur in totalitären Staaten erwarten würde.

Die Kriege und Konflikte von Afghanistan über den Irak, Libyen, Syrien bis zum Jemen und die Ukraine haben gezeigt, dass die Propaganda willig und in der Lage ist, die Welt komplett auf den Kopf zu stellen, Täter zu Opfern und Opfer zu Tätern zu machen.

Die einseitige Propaganda über den Konfikt in Syrien ist neben dem westlichen Putsch in der Ukraine das erschreckenste und offensichtlichste Beispiel für eine gelenkte Kriegspropaganda, die ohne mit der Wimper zu zucken Hundertausede Tote, die Destabilisierung der EU und selbst die Gefahr eines Atomkrieges in Kauf nimmt.

Während tagtäglich Witzfiguren wie Eliott Higgins oder Rami Abdul Rahman mit seiner „Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ in den Nachrichten (Beispiel von heute)…

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WDR 1Live Beitrag über #CarsOfHope #Wuppertal

Sehr empfohlen. Dabei auch Vicky und Renè im 1 LIFE – Interview als Audio.

Cars of Hope

spendenGestern Morgen hat 1Live (WDR) Radio einen Beitrag über „Cars Of Hope Wuppertal“ gesendet. Wir bedanken uns für den netten Empfang und die leider kurze, aber gute Sendung bei den lieben Menschen von 1Live. Für diejenigen von euch, die den Beitrag noch nicht gehört haben, publizieren wir hier noch mal die Audiodatei mit unserem Beitrag.

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Grüne, Sozen und Piraten in Witten: „Wir sind dumm und totalitär und wir wollen auch dumm und totalitär bleiben!“

Über provinzielle Dumm- und Verbohrtheit. Wer eigentlich reitet hier Verschwörungstheorien? Warum suchen die, welche gegen #Ganser hetzen,eigentlich nicht die Diskussion mit ihm?

Die Propagandaschau

Es ist nicht nur abgrundtiefe Dummheit, sondern auch ein erschreckendes Beispiel für totalitäre und demokratiefeindliche Weltanschauung, wenn Grüne, Sozen und Piraten in einem Brief an die Uni Witten den dortigen Auftritt von Daniele Ganser verhindern wollen.

„Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende!

Mit großer Verwunderung nehmen wir zur Kenntnis, dass in der nächsten Woche auf Einladung der Fakultät für Kulturreflexion Dr. Daniele Ganser zu einer öffentlichen, kostenpflichtigen Veranstaltung als Referent eingeladen ist.[1]

Daniele Ganser stellt Verschwörungstheorien insbesondere zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001 als in der Wissenschaft zu diskutierende Erklärungsansätze dar. In seinen Vorträgen unterschlägt er längst geklärte Sachverhalte und stellt Fragen als offen dar, die eine plausible und nahliegende Erklärung haben. Vertreter der ETH Zürich und der Universität Zürich, an denen Daniele Ganser beschäftigt war, lehnen seine Ideen als „völlig absurd“ ab und legen Wert auf die Feststellung, dass Ganser sie nicht während seiner Arbeit als Wissenschaftler…

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Kritischer Film: „Die dunkle Seite der Wikipedia“

Die meisten von uns dürften das Online-Lexikon Wikipedia des Öfteren benutzen. Das umfangreiche Nachschlagewerk ist ja an und für sich auch eine schöne Sache. Und noch dazu kostenlos. Wer als Journalist mit Wikipedia arbeitet, wird nach einer gewissen Zeit vorsichtiger Informationen daraus zu benutzen. Beziehungsweise überprüft den dort angebotenen Inhalt. Denn man kann sich nicht immer ausschließlich auf Wikipedia verlassen. Und in manchem Falle unter Umständen auch überhaupt nicht. Am zuverlässigsten sind anscheinend Einträge, welche sich mit naturwissenschaftlichen Themen und Aspekten befassen.

Dem Filmemacher Markus Fiedler – Lehrer von Beruf – hat sich akribisch mit Wikipedia. Er machte nämlich selbst keine gute Erfahrung mit dem Online-Lexikon. Von der Sache her kann jeder an Wikipedia mitarbeiten.

Der „Fall“ Dr. Daniele Ganser

Markus Fiedlers Dokumentarfilm „Die dunkle Seite der Wikipedia“ arbeitet sich besonders am „Fall“ des Wikipedia-Artikels über den Schweizer Historiker und Friedensforschers Dr. Daniele Ganser ab. Denn dieser zeigt beispielhaft, wie es einen ergehen kann, wenn man irgendwie vom Mainstream abweichend unterwegs ist. Daniele Ganser befasst sich neben vielem anderen mit den Vorgängen um 9/11. Und speziell auch um das dritte in New York Gebäude WTC 7, dass obwohl es nicht von einem Flugzeug getroffen wurde einstürzte und sich um das Ereignis herum rankende Ungereimtheiten. Obwohl Ganser wissenschaftlich genau arbeitet und überhaupt keine unbewiesenen Behauptungen über 9/11 aufstellt, sondern nur Ungereimtheiten benennt – wird aus ihm nicht zuletzt durch Eintragungen auf Wikipedia ein „Verschwörungstheoretiker“.

Fiedler machte mit Wikipedia eine ungute Erfahrung. Er hatte im Artikel den Satz „Er greift Verschwörungstheorien zum 11. September 2001 auf und stellt sie als diskutable wissenschaftliche Erklärungen dar.“ gelesen und war nicht einverstanden damit.

Gegenüber Jens Wernicke sagte er dazu: „Als ich daher versuchte, mit meinem langjährig ungenutzten Wikipediakonto eine Korrektur dieses Satzes zu erwirken, geschah Seltsames: Obwohl ich einen sachlich formulierten Text in die Diskussion zum Artikel Ganser eingestellt hatte, in dem ich auf die genannte und einige weitere Unzulänglichkeiten des Wikipedia-Artikels einging, wurde ich unter fadenscheinigen Begründungen umgehend als Vandale gemeldet und danach recht schnell von einem Admin mit dem Kommentar ‚beratungsresistenter Meta-Account“ gesperrt. Dieses Vorgehen in der Wikipedia war vollkommen regelwidrig und wurde aber auch, wie ich dann herausfand, bereits inflationär bei anderen Benutzern praktiziert. Und zwar ausschließlich bei solchen, die im Ganser-Artikel mehr Sachlichkeit einforderten und nicht über ein langjährig genutztes Wikipedia-Konto verfügten.“

Wikipedia keineswegs seriös und überparteilich

Mittels seiner umfangreichen Recherchen kam Markus Fiedler zu dem Schluss, dass Wikipedia keineswegs durchgängig seriös und überparteilich ist. Und auch bei Themen und Ereignissen die konträr diskutiert werden nicht sachlich – wie es bei wissenschaftlichen Arbeiten sein sollte und auch journalistischer Pflicht entspricht – über verschiedene Standpunkte aufklärt.

Markus Fiedler bescheinigt dem Online-Lexikon „vermachtet-autoritäre, intransparente Strukturen sowie Parteilichkeit bei gesellschaftspolitischen Artikeln“

In einem kürzlich auf den NachDenkSeiten erschienenem Interview, das Jens Wernicke mit Markus Fiedler führte, „bescheinigt“ dieser „dem Online-Lexikon vermachtet-autoritäre, intransparente Strukturen sowie Parteilichkeit bei gesellschaftspolitischen Artikeln – und steht mit dieser Einschätzung alles andere als allein.“

Fiedler fand heraus, dass an dem Artikel immer wieder auffallend Autoren wie „Phi“ und „Kopilot“, der früher auch als „Jesusfreund“ in Erscheinung trat, herumwerkeln. Auch in anderen Artikel treten diese Autoren in Aktion.

Wikipedia hat also eine „dunkle Seite“. Eine Art „tiefer Staat“? Wie funktioniert dieses System Wikipedia?

Den Versuch dies aufzuklären macht der Film „Die dunkel Seite der Wikipedia“. Ken Jebsen sprach darüber mit Markus Fiedler für KenFM.

Der Film ist sehr professionell gemacht und spannend bis zum Schluss. Ich empfehle ihn unbedingt anzuschauen. Vielleicht hilft dieser, dass Wikipedia irgendwann verlässlicher wird?

Die Verlässlichkeit von Wikipedia-Artikeln kann übrigens auf Wikbu überprüft werden. Hier als Beispiel am Eintrag zu Dr. Daniele Ganser.

Update vom 11.11.2015: „Kopilot“ meldet sich

Pressemitteilung NR 4 #CarsOfHope #Wuppertal: Was wir noch benötigen

Hilfe für #Flüchtlinge. Was benötigt wird – #CarsOfHope #Wuppertal

Cars of Hope

ladestationPressemitteilung Nr 4 25. Otober 2015 Cars Of Hope Wuppertal

Cars Of Hope Wuppertal: Was wir noch benötigen

Am Donnerstag fährt ein Konvoi mit Hilfsgütern von Wuppertal nach Slowenien, Kroatien und, falls die Situation an der Grenze dies erforderlich macht, eventuell auch weiter auf der sogenannten Balkan-Route. Die Situation der geflüchteten Menschen wird dort immer härter. Sie schlafen oft draußen, bei immer niedrigen Temperaturen. Wir bedanken uns für die vielen Sachspenden, die Menschen für unseren Konvoi zur Verfügung gestellt haben. Die Autos sind alle so gut wie voll. Auch ein LKW, der einige Tage später los fahren wird, wird voll beladen sein, mit euren Sachspenden. Am Dienstag, den 27. Oktober gibt es ab 20:00 Uhr ein letztes offenes Treffen, zu dem wir alle Interessierten herzlich einladen. Dieses Treffen findet im Café Stil Bruch, Marienstraße 58 in Wuppertal statt.

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NachDenkSeiten künftig ohne Dr. Wolfgang Lieb

 Wolfgang Lieb (hier während eines Referat an der Auslandsgesellschaft Dortmund) zieht sich aus den NachDenkSeiten zurück; Foto: C.-D. Stille

Wolfgang Lieb (hier während eines Referats an der Auslandsgesellschaft Dortmund) zieht sich aus den NachDenkSeiten zurück; Foto: C.-D. Stille

Kommentar

Die NachDenkSeiten gehören für mich bereits seit Jahren nach dem Frühstück und den dabei gehörten Nachrichten von Funkhaus Europa zu den ersten Informationen des Tages, welche ich zu lesen pflege. Und daran wird sich auch künftig nichts ändern. Ich fürchte, gäbe es die NachDenkSeiten nicht, wäre ich am mit unverschämter Meinungsmache angereicherten, tagtäglich auf uns einprasselndem Medieneinheitsbrei gewiss schon eingegangen. Der Journalismus, Vierte Gewalt im Staate genannt, ist hierzulande vielfach gewaltig auf den Hund gekommen. Die NachDenkSeiten (NDS) waren es, die als David gegen die mächtigen Goliaths der Medienwelt seit zwölf Jahren kraftvoll und engagiert gegen Meinungsmache angingen. Die Medienbeiträge kritisch kommentierten, aber auch auf interessante und journalistisch ordentlich recherchierte Artikel hinwiesen. Leserbriefe goutierten das oder kritisierten die NachDenkSeiten ihrerseits, waren sie nicht mit deren Sicht einverstanden (hier). So soll es sein. Viel Zustimmung zur Arbeit der NDS beinhalteten ebenfalls LeserInnen-Zuschriften anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der kritischen Website. Dazu äußerten sich Künstlerinnen und Künstler sowie Politiker und Gewerkschafter gleichfalls und übermittelten Anerkennung und Lob. Der Kabarettist HG. Butzko meinte gar: „Die beste Quelle, die es im Internet gibt, sind die NachDenkSeiten“.

Viele Jahre waren Wolfgang Lieb und Albrecht Müller die Herausgeber der NachDenkSeiten. Sie leisten auch tagtäglich die anstrengende redaktionelle Arbeit. Später stieß der sich als hervorragender Schreiber herausgestellt habende Jens Berger als Redakteur der Seite hinzu. „Immer mehr Menschen erkennen“ merkte gestern Albrecht Müller an, „dass die NachDenkSeiten hilfreich sind.“ Und fährt fort: „ Nach einer gewissen Stagnation sind die Zugriffszahlen im letzten Jahr beachtlich gestiegen, von knapp 80.000 Besuchern pro Tag im Durchschnitt des September 2014 auf knapp 109.000 im September 2015. Das ist fast ein Drittel mehr. Die NachDenkSeiten erreichten schon mehrmals Werte von 150.000 pro Tag.“ Was erfreulich ist. Der Aufschwung steht nicht zuletzt damit im Zusammenhang, dass sich die Qualitäten der NDS herumgesprochen haben. Aber gewiss ebenso mit den schlimmen Entwicklungen in der Ukraine, beginnend im verflossenen Jahr 2014 und in diesem Jahr zusätzlich mit dem Zustrom von Flüchtlingen, dessen Ursachen von den NDS immer wieder in den Vordergrund ihrer Berichterstattung und Kommentierung gestellt haben. Dazu kann man Albrecht Müller, Wolfgang Lieb und Jens Berger anlässlich der Finanz- und Griechenlandkrise sowie darüber hinaus einen hohen Verdienst zuschreiben, was die Verständlichmachung ökonomischer Gesetzmäßigkeiten und Zusammenhänge anbelangt. Ich bescheinige den NDS durchaus eine überwiegend positive Bilanz der geleisteten Arbeit. Umso schockierter war ich gestern, als ich auf folgende Information von Albrecht Müller stieß:

„Der bisherige Mitherausgeber Dr. Wolfgang Lieb zieht sich zurück. Der Förderverein der NachDenkSeiten IQM hat einen neuen Vorstand gewählt. (…) Dass Wolfgang Lieb sich zurückzieht, ist schon deshalb bedauerlich, weil die NachDenkSeiten gerade in den letzten Monaten einen großen Sprung nach vorn gemacht haben. Das Interesse unsere Leserinnen und Leser, die Zugriffszahlen und die persönlichen Reaktionen per Mail und dann, wenn wir uns persönlich treffen, sind eigentlich so, dass wir alle zusammen feiern könnten, auch mit Wolfgang Lieb, dem die NachDenkSeiten viel zu verdanken haben.“ Müller versichert des Weiteren:
„Wir werden dafür arbeiten, dass dies auch künftig so bleibt. Das Wichtigste: wir sind jetzt eine produktiv zusammen arbeitende kleine Gruppe. Wir werden zusammen mit den Leserinnen und Lesern, die uns täglich wichtige Hinweise geben, und mit dem Kreis von Personen, die mit uns zusammen diese Informationen verarbeiten und für Sie aufbereiten, die NachDenkSeiten als Basis zur Information und zum kritischen Nachdenken ausbauen.“

Albrecht Müller schreibt: „Dr. Wolfgang Lieb hat seinen Rückzug vor allem damit begründet, sein bisheriger Herausgeber-Kollege Albrecht Müller habe die NachDenkSeiten verändert und verengt. Das ist sein subjektiver Eindruck. Wir empfehlen unseren Leserinnen und Lesern, sich selbst einen Eindruck zu verschaffen. Wenn Sie die Zeit dafür opfern wollen, dann vergleichen Sie einfach mal die vielen Dokumente, die in Wolfgang Liebs Text verlinkt sind, mit seinen Aussagen an der jeweiligen Stelle.

Persönlich kann ich keine Verengung der NDS erkennen. Eine Veränderung dafür schon eher: nämlich eine Verbreiterung des Angebots. Die freilich, so gebe ich zu, ist zuweilen auch immer eine Gratwanderung darstellt. Das betrifft sicherlich auch Albrecht Müllers Teilnahme an Sendungen des von gewissen Medien gerne in die Antisemitismus-Ecke gestellten (ohne schlagenden Beweis übrigens, wenn man von Broder keifend zurechtgezimmerten absieht) gestellten KenFM oder zuletzt sein Auftritt auf der Stopp-Ramstein-Demo (via RegenbogenTV). Da trifft die Diffamierungskeule dann auch schon mal Albrecht Müller. Ich vermag jedoch bei dem da oder dort von ihm Gesagten nichts Ehrenrühriges entdecken. Müller vertritt m.E. stets seine differenzierte – auch schon einmal von den Äußerungen anderer abweichende Meinung – und lässt sich von niemanden vor irgendeinen Wagen spannen, der in eine falsche Richtung fahren soll. Allerdings erkenne ich, dass Albrecht Müller auch kraftvoller zubeißt als früher. Was gewiss der immer mehr in eine negative Richtung driftenden Politik des Westens nicht nur gegenüber Russland geschuldet sein dürfte. Verständlich. Ist doch Albrecht Müllers Sicht stark von der Entspannungspolitik Willy Brandts und Egon Bahrs geprägt. Die im Übrigen heute wieder vonnöten wäre, um die Krisen und Konflikte unserer Zeit zu befrieden. Richtig sage ich: auf grobe Klötze gehören nun mal grobe Keile! Ich finde nicht, dass Müller da zu weit geht. Immerhin leben wir nicht nur in Krisen- und Vorkriegszeiten, wie Egon Bahr sagte. Es ist vielmehr längst schlimmer. Papst Franziskus sagte bei seinem Besuch in Bosnien, wie „Die Welt“ den Heiligen Vater zitierte: „Es ist eine Art dritter Weltkrieg, der stückweise geführt wird, und im Bereich der globalen Kommunikation nimmt man ein Klima des Krieges wahr.“

So sehr ich Albrecht Müllers Sicht nachvollziehen kann, kann mich auch in Dr. Wolfgang Liebs Ansicht hineinversetzen. Ich respektiere Sie. Und danke ihm für die viele Arbeit und Zeit, welche er in seinen 12 Jahren zum Nutzen von uns Lesern in die NachDenkSeiten investiert hat. Umso mehr bedauere ich seinen Weggang. War es wirklich unmöglich einen Konsens zu erreichen?

Immerhin bescheinigte doch Dr. Lieb zuletzt während eines Referats dieses Jahr in Dortmund, vielen Medien ein Versagen und dass diese nur noch mit Einfalt statt Vielfalt aufwarteten. Sowie, dass sie kaum noch ihre „Wächterrolle“ wahrnähmen. Wolfgang Lieb war in vielerlei Hinsicht ein guter Wächter. Er wird fehlen. Zumindest auf den NDS. Das ist schade.

Aber es ist wie es ist. Dennoch: Großen Dank an Wolfgang Lieb! Und vielleicht meldet er sich doch einmal mit einem Gastbeitrag auf den NDS zurück?

Trotz der aus der Sicht von Dr. Lieb und darüber hinaus gewiss eines Überdenkens werten Kritik sehe ich den Anspruch, welchen die NDS von Anfang an an sich selbst stellten, nicht beschädigt:

„NachDenkSeiten wollen ein Angebot sein für jene, die in den meinungsprägenden Medien kein ausreichend kritisches Meinungspotential mehr erkennen.NachDenkSeiten wollen hinter die interessengebundenen Kampagnen der öffentlichen Meinungsbeeinflussung leuchten und systematisch betriebene Manipulationen aufdecken.“

Mit dem Rückzug Liebs ging auch eine Veränderung im im Vorstand des Fördervereins „Initiative zur Verbesserung der Qualität politischer Meinungsbildung e.V.“ (IQM) einher, melden die NDS:

„Die Mitglieder des Fördervereins trafen sich am 17. Oktober 2015. Der bisherige Vorstand, bestehend aus Wolfgang Lieb und Joke Frerichs, kandidierte nicht mehr. Gewählt wurden für die nächsten zwei Jahre:

Albrecht Müller als Vorsitzender
Lars Bauer als stellvertretender Vorsitzender und Schatzmeister
Jens Berger als stellvertretender Vorsitzender.“

Gern übermittele „einige Bitten“ der NachDenkSeiten an die Leser und künftigen Nutzer des Portals: „Begleiten Sie unsere Arbeit mit kritischem Wohlwollen – mit beidem, mit kritischen Verstand und mit einer Grundsympathie für die harte Arbeit, der wir uns nahezu täglich aussetzen.

Und wenn Sie mit unserer Arbeit einverstanden sind, dann geben Sie den Tipp an ihre Freundinnen und Freunde weiter: Es lohnt sich NachDenkSeiten zu lesen. Viele unserer Leserinnen und Leser haben uns geschrieben, übrigens gerade in der letzten Zeit, dass die Entdeckung der NachDenkSeiten für sie einen Aha-Effekt auslöste. Sie haben erkannt, dass sie bisher von vielen – nicht von allen – Medien hinters Licht geführt worden sind.

Mit den Medien, die das Zeitgeschehen ehrlich und kritisch verfolgen, wollen wir auch künftig gut zusammenarbeiten. Die anderen werden wir auch künftig hart kritisieren.“

Eine traurige, schockierende Nachricht war die vom Rückzug Wolfgang Liebs gestern für mich. Wohl auch für viele andere Nutzer der NachDenkSeiten. Doch sei es drum. Das Leben geht weiter. Und auch am Montag werde ich mir wieder nach dem Frühstück die „Hinweise des Tages“ der kritischen Website zu Gemüte führen.

Paul Craig Roberts: Medienhuren am Werk

Lesetipp

Die Propagandaschau

PaulCraigRobertsMedienhuren am Werk

24.10.2015

by Paul Craig Roberts                                         Übersetzung von antikrieg.com


Paul Craig Roberts (* 3. April 1939) ist ein US-amerikanischer Ökonom und Publizist. Er war stellvertretender Finanzminister während der Regierung Reagan und ist als Mitbegründer des wirtschaftspolitischen Programms der Regierung Reagans („Reaganomics“) bekannt.[1] Er war Mitherausgeber und Kolumnist des Wall Street Journal, Kolumnist von Business Week und dem Scripps Howard News Service. Er wurde bei 30 Anlässen über Themen der Wirtschaftspolitik im Kongress um seine Expertise gebeten.

Die Medien des Westens haben nur zwei Werkzeuge zur Verfügung. Eines ist die unverschämte Lüge. Dieses überstrapazierte Werkzeug wirkt nicht länger, außer bei den verblödeten Amerikanern.

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Menschenunwürdige Behandlung von Geflüchteten an den EU-Aussengrenzen zeigt Europas wahres, hässliches Gesicht

#CarsOfHope #Wuppertal #Refugees

Riot Turtle

Heiligenkreuz, Österreich am 21. September 2015. Heiligenkreuz, Österreich am 21. September 2015.

Konzerne aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union verkaufen mehr Waffen als jemals zuvor, aber die EUStaaten mögen es nicht mit den Folgen dieser tödlichen Industrie konfrontiert zu werden. Ein ungewöhnlicher Reisebericht über Deutschland, Österreich, Slowenien, Kroatien und Ungarn.

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WDR5 Funkhausgespräche: Vier NATO-Kriegshetzer und eine Unterstützerin der syrischen Opposition „diskutieren“

Empfehlung!

Die Propagandaschau

wdr5Wir haben hier mehrfach darüber berichtet, dass die Staatsmedien jeglichen Diskurs über die Ursachen der Flüchtlingskrise unterdrücken, weil die Verantwortung des Westens so offenkundig ist und in den gleichgeschalteten Mainstreammedien nicht auf den Tisch kommen darf.

Heute veranstaltet der WDR eine Pseudodiskussion, deren Besetzung an Unverschämtheit kaum zu überbieten ist. Neben dem staatlichen WDR-„Journalisten“ Thomas Schaaf, der diese Farce „moderieren“ soll, sind der vom Kanzleramt finanzierte Militarismus- und Kriegshetzer Markus Kaim von der SWP eingeladen, Dr. Magdalena Kirchner, NATO-Propagandistin der DGAP (Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik), CDU-Mann Elmar Brok, ein beinharter NATO-Frontsoldat und Maidan-Putschist, sowie Larissa Bender, Mitgründerin der Kölner Syrienhilfe, die sich einseitig gegen die syrische Regierung engagiert und ihr die alleinige Schuld am Krieg zuschreibt.

wdr5_funkhausgespräche_syrien512

Um Benders einseitige Positionierung an der Seite der syrischen Opposition zu kaschieren, veröffentlicht der Staatssender auf der Webseite ein Zitat Benders, das suggerieren soll, dass es sich hier um eine vermeintlich…

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Wiedervorlage: Wenn die Wahrheit ins Kabarett verdrängt wird

Tipp!

Die Propagandaschau

zdf_80„Nichts Neues aus der Anstalt“, könnte man sagen, denn bereits vor ziemlich genau einem Jahr haben wir hier berichtet, wie die Wahrheit ins Kabarett verdrängt wird, weil staatliche Propaganda die Nachrichten kontrolliert. Ein Phänomen totalitärer Diktaturen.

Claus von Wagner und Max Uthoff zerlegen die westlichen Lügen, die den Nahen Osten in Chaos und Terrorismus gestürzt haben

Während in den vermeintlich seriösen Nachrichtenformaten der öffentlich-rechtlichen Sender die kriegs­recht­fertigende Behauptung vom Giftgaseinsatz durch das „Assad-Regime“ in Ghuta gepredigt wird (Kleber, Slomka, Prömpers, Schmiese, Pepping,…) und sämtliche Indizien, die dies faktenbasiert infragestellen, unterdrückt werden, verweisen die Kabarettisten auf eine wissenschaftliche Studie des MIT, nach der es nicht die syrische Armee gewesen sein kann, die das Giftgas in den Vorort von Damaskus geschossen hatte.

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