Neoliberale Medien attackieren Gewerkschaften

Diesen Text sollte man stets im Hinterkopf behalten.

Die Propagandaschau

Es gehört zur wiederkehrenden Folklore im Land, dass die ohnehin geschwächten Interessenvertretungen der Arbeitnehmer und Angestellten regelmäßig von den Medien angegriffen werden, wenn sie das tun, was ihre Aufgabe ist: angemessene Löhne und Arbeitsbedingungen für ihre Mitglieder auszuhandeln oder wenn nötig zu erkämpfen.

Diese Attacken beginnen mit einem Knurren in den Redaktionen und steigern sich mit zunehmender Dauer eines Arbeitskampf bis zu offener Hetze gegen einzelne Personen. Angesichts eines kurzen Streiks der GdL konnte man diese Woche das Knurren der Bluthunde bereits vernehmen und es kann kein Zweifel bestehen, dass wir es bei weiteren Aktionen der Gewerkschaft erneut mit einer öffentlichen Hetzjagd zu tun bekommen werden.

Die Masche der Propaganda entspricht dabei meistens dem „Erfolgsrezept“ der BILD-Zeitung: Erst wird sich beim Leser eingeschmeichelt, um sein Vertrauen zu gewinnen, danach wird er sukzessiv an der Nase dahin geführt, wo die Medienkonzerne ihn gerne haben möchten – das verinnerlichte Feindbild Gewerkschaft.

Im

Ursprünglichen Post anzeigen 348 weitere Wörter

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